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Stille Nacht Land Salzburg

Stille-Nacht-Platz 7
5110 Oberndorf bei Salzburg
+43 660 2412 200

„Stille Nacht, heilige Nacht“

In der Nacht vom 24. Dezember 1818 erklang das berühmte Weihnachtslied „Stille Nacht, heilige Nacht“ zum ersten Mal in der Kapelle von Oberndorf bei Salzburg. Von dem Salzburger Pfarrer Joseph Mohr stammte der Liedtext, von dem oberösterreichischen Lehrer Franz Xaver Gruber die Melodie. Die Entstehungsgeschichte des Liedes ist so einfach wie traurig: Das Land Salzburg war zu jener Zeit von bitterer Armut betroffen, die Kämpfe des Napoleonischen Krieges hatten den Salzhandel brach gelegt. Und in Oberndorf gab es nicht einmal genügend Geld, um den von hungrigen Mäusen zerfressenen Blasebalg der Orgel ersetzen zu lassen. Also griffen Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber zur Gitarre und sangen am Weihnachtsabend ihr selbst komponiertes Lied „Stille Nacht, heilige Nacht.“ Heute, beinahe 200 Jahre später, wird das Volkslied in über 170 Sprachen gesungen und zählt zu den bekanntesten Liedern überhaupt.

Eine musikalische Reise durch Salzburg
Interessierte Gäste und Besucher können sich in der Stadt Salzburg sowie im SalzburgerLand auf die Spuren des weltbekannten Liedes machen: Die Reise führt nach Maria Pfarr in den Lungau und nach Wagrain in den Pongau, wo Joseph Mohr als Pfarrer tätig war. Nach Arnsdorf und Oberndorf im Salzburger Flachgau, wo er den Lehrer und Komponisten Franz Xaver Gruber kennen lernte sowie nach Hallein und in die Stadt Salzburg. Besonders praktisch ist die attraktive „Stille-Nacht-Card“, mit der man zu einem besonders günstigen Preis alle Einrichtungen, Gedenkstätten und Museen zum Lied besuchen und besichtigen kann.

Stille-Nacht-Plätze in der Stadt Salzburg
Joseph Mohr war am 11. Dezember 1792 als drittes von vier unehelichen Kindern in Salzburg geboren worden und verlebte seine Kindheit und Schulzeit in der mächtigen Stadt der Fürsterzbischöfe. Arm und Reich lagen hier nahe beieinander und Mohr lernte in den ersten Jahren beide Seiten des Lebens kennen.
In Salzburg gilt es das Taufbecken im Salzburger Dom zu entdecken, in dem bereits W. A. Mozart getauft worden war. Auch Mohr wurde hier nur wenige Stunden nach seiner Geburt getauft.
Weiter führt der Rundgang auf den Spuren von „Stille Nacht“ in die Steingasse, wo Mohr mit seiner Mutter und den drei Geschwistern aufwuchs. Am Makartplatz besuchte er das Priesterseminar.
Während seiner Schulzeit verdiente sich Joseph Mohr ein kleines Zubrot als Sänger und Violinist bei musikalischen Aufführungen des Lyzeums und des Benediktinerklosters St. Peter am Fuße des Mönchsberges. Er besuchte das Akademische Gymnasium, in dem heute die Universität Salzburg mit der neu restaurierten Großen Aula untergebracht ist.
Der Autographen von Joseph Mohr, mit dem nachgewiesen werden konnte, dass er das Gedicht „Stille Nacht“ während seiner Zeit als Kooperator in Mariapfarr verfasst hatte, wurde erst 1996 wieder entdeckt und kann im Salzburg Museum besichtigt werden.

Alle Stille-Nacht-Orte auf einen Blick:

  • Arnsdorf: Schulhaus und Wirkungsstätte von Franz Xaver Gruber, Museum und Wallfahrtskirche mit Glockenspiel
  • Oberndorf: Gruber-Mohr-Gedächtniskapelle am Ort der Welturaufführung des Liedes, Stille-Nacht-Sonderpostamt, Stille-Nacht-Museum im Bruckmannhaus
  • Mariapfarr: Stille-Nacht-Museum mit Weihnachtskrippe, rekonstruierte „Mohr-Stube“ und Wallfahrtskirche
  • Wagrain: Joseph-Mohr-Gedächtnisorgel in der Pfarrkirche, Stille-Nacht-Raum im Waggerl-Haus und das Grab von Joseph Mohr
  • Hallein: Stille-Nacht-Bezirk mit Museum und Gruber-Grab an der Stadtpfarrkirche


Weitere Infos finden Sie auf www.stillenachtland.at/

 

 

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