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Jedermann
Jeden Sommer bildet der Salzburger Domplatz die Kulisse für das berühmteste Schauspiel der Salzburger Festspiele – Hugo von Hofmannsthals „Jedermann“. Das Spiel vom Sterben des reichen Mannes wurde am 1. Dezember 1911 im Berliner Zirkus Schumann unter der Regie von Max Reinhardt uraufgeführt. Von der Theatralik des Domplatzes inspiriert, inszenierte Max Reinhardt vor dem Hintergrund der Eingangsarkaden des Domes am 22. August 1920 zum ersten Mal den auf mittelalterliche Mysterienspiele zurückgehenden „Jedermann“. Seither sind die Aufführungen unter freiem Himmel (bei Schlechtwetter im Großen Festspielhaus) einer der Höhepunkte der Festspielsaison.
Zum Inhalt
Nach dem Vorbild spätmittelalterlicher Mysterienspiele und dramatischer Bearbeitungen aus der frühen Neuzeit treten im „Jedermann“ Gott, der Tod, der Teufel und andere abstrakte Wesen als Personifikationen auf. Der wohlhabende Jedermann sieht sich mit dem unerwarteten Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten; erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zur Christenheit zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.
Berühmte Schauspieler
Jahr für Jahr sorgt die Bekanntgabe der Schauspieler für Gerüchte, Spekulationen und Aufregung. In Salzburg stand unter anderem Will Quadflieg, Curd Jürgens, Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Helmut Lohner als „Jedermann“ auf der Bühne. Seit 2002 ist Peter Simonischek in der Rolle des „Jedermann“ zu sehen. Zu den berühmtesten „Buhlschaften“ zählen Christiane Hörbiger, Senta Berger, Sunnyi Melles und Veronica Ferres.
Max Reinhardt folgten als Regisseure Heinz Hilpert, Helene Thimig, Ernst Lothar, William Dieterle, Gottfried Reinhardt, Leopold Lindtberg, Ernst Haeusserman, Gernot Friedel,
Christian Stückl, Martin Kušej und Henning Bock.
Bis 2001 hielten sich die Inszenierungen der verschiedenen Regisseure an das ursprüngliche Konzept Reinhardts, nur Leopold Lindtberg wich deutlich davon ab. Seit 2002 wird der „Jedermann“ nun in einer modernisierten Inszenierung von Christian Stückl gezeigt, der 2003 auch abendliche Vorstellungen mit künstlichem Licht einführte. Am 5. August 2003 fand die 500. Vorstellung des „Jedermann“ im Rahmen der Salzburger Festspiele statt.
Die Zuschauertribüne ist heute für 2.544 Sitzplätze eingerichtet. Im Inneren des mobilen Spielpodests sind mehrere Personenversenkungen und Auftrittsklappen eingebaut.
Zum Inhalt
Nach dem Vorbild spätmittelalterlicher Mysterienspiele und dramatischer Bearbeitungen aus der frühen Neuzeit treten im „Jedermann“ Gott, der Tod, der Teufel und andere abstrakte Wesen als Personifikationen auf. Der wohlhabende Jedermann sieht sich mit dem unerwarteten Tod konfrontiert, der ihn vor seinen Schöpfer führen will. Weder sein treuer Knecht noch seine Freunde noch sein Geld wollen ihn ins Grab begleiten; erst der Auftritt seiner Werke und des Glaubens bringen ihn dazu, sich zur Christenheit zu bekennen und als reuiger Bekehrter ins Grab zu steigen.
Berühmte Schauspieler
Jahr für Jahr sorgt die Bekanntgabe der Schauspieler für Gerüchte, Spekulationen und Aufregung. In Salzburg stand unter anderem Will Quadflieg, Curd Jürgens, Maximilian Schell, Klaus Maria Brandauer, Helmut Lohner als „Jedermann“ auf der Bühne. Seit 2002 ist Peter Simonischek in der Rolle des „Jedermann“ zu sehen. Zu den berühmtesten „Buhlschaften“ zählen Christiane Hörbiger, Senta Berger, Sunnyi Melles und Veronica Ferres.
Max Reinhardt folgten als Regisseure Heinz Hilpert, Helene Thimig, Ernst Lothar, William Dieterle, Gottfried Reinhardt, Leopold Lindtberg, Ernst Haeusserman, Gernot Friedel,
Christian Stückl, Martin Kušej und Henning Bock.
Bis 2001 hielten sich die Inszenierungen der verschiedenen Regisseure an das ursprüngliche Konzept Reinhardts, nur Leopold Lindtberg wich deutlich davon ab. Seit 2002 wird der „Jedermann“ nun in einer modernisierten Inszenierung von Christian Stückl gezeigt, der 2003 auch abendliche Vorstellungen mit künstlichem Licht einführte. Am 5. August 2003 fand die 500. Vorstellung des „Jedermann“ im Rahmen der Salzburger Festspiele statt.
Die Zuschauertribüne ist heute für 2.544 Sitzplätze eingerichtet. Im Inneren des mobilen Spielpodests sind mehrere Personenversenkungen und Auftrittsklappen eingebaut.