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Salzburger Festspiele 2010
25. Juli - 30. August 2010
"Wo Gott und Mensch zusammenstoßen, entsteht Tragödie."
(Michael Köhlmayr)
2010 feiern die Salzburger Festspiele ihr 90-jähriges Bestehen. Oper, Konzert und Schauspiel werden in diesem Jahr programmatisch durch das Thema Mythen verbunden.
Oper
Der Mythos steht im Zentrum des diesjährigen Opernprogramms. Von Dionysos nach Texten von Nietzsche handelt die neue Oper von Wolfgang Rihm, die im Rahmen der Salzburger Festspiele zur Uraufführung gelangt. Glanzlichter des diesjährigen Opernprogramms sind Elektra von Richard Strauss in Hofmannsthals Fassung der antiken Tragödie, Christoph Willibald Glucks Reformoper Orfeo ed Euridice und Alban Bergs Lulu mit der unvergleichlichen französischen Sopranistin Patricia Petibon in der Hauptrolle.
Schauspiel
Das spartenübergreifende Thema Mythos schlägt sich im Schauspielprogramm in drei Produktionen nieder: In Peter Steins Inszenierung von Ödipus auf Kolonos mit Klaus Maria Brandauer als Ödipus. In der deutschsprachigen Erstaufführung von Jon Fosses Adaption der Sophokleischen Ödipus-Trilogie unter dem Titel Tod in Theben im Young Directors Project sowie in Matthias Hartmanns Inszenierung von Jean Racines Phädra mit Sunnyi Melles im Landestheater.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Thema Österreich im 90. Festspieljahr. Auch hier sind es drei Produktionen, die darauf Bezug nehmen: Jossi Wielers Inszenierung einer Adaption der Novelle Angst von Stefan Zweig im Landestheater, die Lesung von Stefan Zweigs Widerstand der Wirklichkeit mit Klaus Maria Brandauer sowie eine Open-Air-Aufführung von Max Reinhardts Originalverfilmung Sommernachtstraum.
Konzert
Die Reihe Kontinente widmet sich in der Saison 2010 Wolfgang Rihm (*1952), einem der profiliertesten deutschen Komponisten der Gegenwart. Neben seiner Uraufführungsoper Dionysos porträtiert ihn das Konzertprogramm im Rahmen von Kontinent Rihm mit zehn Konzerten.
Im Zentrum einer siebenteiligen Konzertreihe steht der Komponist Johannes Brahms, weitere Schwerpunkte im Konzertprogramm gelten Robert Schumann und Frédéric Chopin. Ein besonderes Zusammentreffen verspricht das Konzert der beiden Weltstars Rolando Villazón und Hélène Grimaud am 15. August im Großen Festspielhaus.
"Wo Gott und Mensch zusammenstoßen, entsteht Tragödie."
(Michael Köhlmayr)
2010 feiern die Salzburger Festspiele ihr 90-jähriges Bestehen. Oper, Konzert und Schauspiel werden in diesem Jahr programmatisch durch das Thema Mythen verbunden.
Oper
Der Mythos steht im Zentrum des diesjährigen Opernprogramms. Von Dionysos nach Texten von Nietzsche handelt die neue Oper von Wolfgang Rihm, die im Rahmen der Salzburger Festspiele zur Uraufführung gelangt. Glanzlichter des diesjährigen Opernprogramms sind Elektra von Richard Strauss in Hofmannsthals Fassung der antiken Tragödie, Christoph Willibald Glucks Reformoper Orfeo ed Euridice und Alban Bergs Lulu mit der unvergleichlichen französischen Sopranistin Patricia Petibon in der Hauptrolle.
Schauspiel
Das spartenübergreifende Thema Mythos schlägt sich im Schauspielprogramm in drei Produktionen nieder: In Peter Steins Inszenierung von Ödipus auf Kolonos mit Klaus Maria Brandauer als Ödipus. In der deutschsprachigen Erstaufführung von Jon Fosses Adaption der Sophokleischen Ödipus-Trilogie unter dem Titel Tod in Theben im Young Directors Project sowie in Matthias Hartmanns Inszenierung von Jean Racines Phädra mit Sunnyi Melles im Landestheater.
Einen weiteren Schwerpunkt bildet die Auseinandersetzung mit dem Thema Österreich im 90. Festspieljahr. Auch hier sind es drei Produktionen, die darauf Bezug nehmen: Jossi Wielers Inszenierung einer Adaption der Novelle Angst von Stefan Zweig im Landestheater, die Lesung von Stefan Zweigs Widerstand der Wirklichkeit mit Klaus Maria Brandauer sowie eine Open-Air-Aufführung von Max Reinhardts Originalverfilmung Sommernachtstraum.
Konzert
Die Reihe Kontinente widmet sich in der Saison 2010 Wolfgang Rihm (*1952), einem der profiliertesten deutschen Komponisten der Gegenwart. Neben seiner Uraufführungsoper Dionysos porträtiert ihn das Konzertprogramm im Rahmen von Kontinent Rihm mit zehn Konzerten.
Im Zentrum einer siebenteiligen Konzertreihe steht der Komponist Johannes Brahms, weitere Schwerpunkte im Konzertprogramm gelten Robert Schumann und Frédéric Chopin. Ein besonderes Zusammentreffen verspricht das Konzert der beiden Weltstars Rolando Villazón und Hélène Grimaud am 15. August im Großen Festspielhaus.