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Gotischer Saal - Kirche St. Blasius
Gstättengasse
5020 Salzburg
5020 Salzburg
Information
Veranstaltungen
Gotischer Saal Bürgerspital
Am Ende der Getreidegasse, direkt an den Felsen des Mönchsberges geschmiegt, befindet sich neben dem Bürgerspital die St. Blasius Kirche. Den Salzburgern ist sie auch als Bürgerspitalkirche oder Heilig-Geist-Kirche bekannt. Sie beherbergt den Gotischen Saal, der großteils von der Kirche getrennt ist. Heute wird dieser Saal, mit seinem Sterngradgewölbe vielfältig als Konzertsaal genutzt: hier finden Adventserenaden und Konzerte statt. Der Saal bietet Platz für maximal 180 Personen.
Das Bürgerspital Salzburg
Im Jahr 1185 errichteten Admonter Mönche nahe dem Gstättentor eine Kapelle zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Blasius. Erzbischof Friedrich III. von Leitnitz baute dort 1327 für Kranke und Siechen eine Fürsorgeeinrichtung, die den Namen Bürgerspital erhielt. Die Bezeichnung "Spital" führt oft zum Fehlschluss, es handle sich um ehemalige Krankenhäuser. Tatsächlich fanden hier Menschen, die aufgrund ihres Alters oder anderer Gebrechen erwerbsunfähig waren, Versorgung und Unterkunft.
Kommunstube
Der Gotische Saal trug lange Zeit die Bezeichnung Kommunstube, Weiber-Kommunstube oder Große Stube und verweist damit auf seinen ursprünglichen Zweck: in größeren Kommunstuben lebten in den Bürgerspitälern die mittellosen Siechen gemeinschaftlich zusammen. Man nannte sie daher auch Siechenstube. Im Gotischen Saal waren die Frauen untergebracht und er war, im Gegensatz zu vielen anderen Stuben, geheizt. Dass das Leben in den Bürgerspitälern alles andere als komfortabel war, zeigen die Überlieferungen aus dem Jahr 1795: hierin wird von den ungeheizten und dämmrigen Räumen berichtet, von der "entfetteten" Suppe, von der Pflichtteilnahme am Gottesdienst und von der betrunkenen Köchin.
Entstehung des Gotischen Saales
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Gotische Saal nur noch als Abstellraum. Ab 1969 entschied man sich für eine großzügige Restaurierung, in deren Rahmen die gotischen Gratrippen am Gewölbe und die Fensternischen freigelegt wurden. Durch eine Verschiebung der Trennwand zur Kirche hin wurde eine Saalgröße von 209 Quadratmetern erreicht. Im Jahr 1972 bildete der Gotische Saal einen besonders würdigen und passenden Rahmen innerhalb der Ausstellung "Gotik in Salzburg - die Malerei".
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Am Ende der Getreidegasse, direkt an den Felsen des Mönchsberges geschmiegt, befindet sich neben dem Bürgerspital die St. Blasius Kirche. Den Salzburgern ist sie auch als Bürgerspitalkirche oder Heilig-Geist-Kirche bekannt. Sie beherbergt den Gotischen Saal, der großteils von der Kirche getrennt ist. Heute wird dieser Saal, mit seinem Sterngradgewölbe vielfältig als Konzertsaal genutzt: hier finden Adventserenaden und Konzerte statt. Der Saal bietet Platz für maximal 180 Personen.
Das Bürgerspital Salzburg
Im Jahr 1185 errichteten Admonter Mönche nahe dem Gstättentor eine Kapelle zu Ehren ihres Schutzpatrons, des Heiligen Blasius. Erzbischof Friedrich III. von Leitnitz baute dort 1327 für Kranke und Siechen eine Fürsorgeeinrichtung, die den Namen Bürgerspital erhielt. Die Bezeichnung "Spital" führt oft zum Fehlschluss, es handle sich um ehemalige Krankenhäuser. Tatsächlich fanden hier Menschen, die aufgrund ihres Alters oder anderer Gebrechen erwerbsunfähig waren, Versorgung und Unterkunft.
Kommunstube
Der Gotische Saal trug lange Zeit die Bezeichnung Kommunstube, Weiber-Kommunstube oder Große Stube und verweist damit auf seinen ursprünglichen Zweck: in größeren Kommunstuben lebten in den Bürgerspitälern die mittellosen Siechen gemeinschaftlich zusammen. Man nannte sie daher auch Siechenstube. Im Gotischen Saal waren die Frauen untergebracht und er war, im Gegensatz zu vielen anderen Stuben, geheizt. Dass das Leben in den Bürgerspitälern alles andere als komfortabel war, zeigen die Überlieferungen aus dem Jahr 1795: hierin wird von den ungeheizten und dämmrigen Räumen berichtet, von der "entfetteten" Suppe, von der Pflichtteilnahme am Gottesdienst und von der betrunkenen Köchin.
Entstehung des Gotischen Saales
Nach dem Zweiten Weltkrieg diente der Gotische Saal nur noch als Abstellraum. Ab 1969 entschied man sich für eine großzügige Restaurierung, in deren Rahmen die gotischen Gratrippen am Gewölbe und die Fensternischen freigelegt wurden. Durch eine Verschiebung der Trennwand zur Kirche hin wurde eine Saalgröße von 209 Quadratmetern erreicht. Im Jahr 1972 bildete der Gotische Saal einen besonders würdigen und passenden Rahmen innerhalb der Ausstellung "Gotik in Salzburg - die Malerei".
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29.11.2013, 19:30 Uhr
30.11.2013, 16:00 Uhr
01.12.2013, 16:00 Uhr
06.12.2013, 19:30 Uhr
07.12.2013, 16:00 Uhr
08.12.2013, 16:00 Uhr
13.12.2013, 19:30 Uhr
14.12.2013, 16:00 Uhr
21.12.2013, 16:00 Uhr
22.12.2013, 16:00 Uhr
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