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Wolfgang Amadeus Mozart

Jubiläumsjahr: 2016 feiert Wolfgang Amadeus Mozart seinen 260. Geburtstag

Wolfgang Amadeus Mozart ist in Salzburg an zahlreichen Orten noch heute präsent. Das Leben und Schaffen des Wunderknabens ist in seiner Geburtsstadt allgegenwärtig. Ob in seinem Geburtshaus, dem Wohnhaus oder dem nach ihm benannten Plätzen. Insbesondere in der Salzburger Altstadt ist es ein Leichtes, auf seinen Spuren zu wandeln.

 

Mozart 2016 – viele Gründe zum Feiern

Mozart begegnet man 2016 in vielen Jubiläen. Mozarts Geburtstag jährt sich am 27. Jänner zum 260. Mal. Vor 175 Jahren entstand der „Dom-Musik-Verein und Mozarteum“ und ist als Stiftung Mozarteum heute eine für Salzburg sehr bedeutende Institution. Außerdem feiert das Mozarteumorchester Salzburg seinen 175. Jahrestag. Damit ist das Orchester sogar um ein Jahr älter als die Wiener Philharmoniker.

 

Vor 20 Jahren wurde das Mozart-Wohnhaus wieder eröffnet. 1944 hatte eine Fliegerbombe zwei Drittel jenes Hauses zerstört, in dem Familie Mozart 17 Jahre lang gelebt hatte. Bei der Wiedererrichtung wurde Wert darauf gelegt, dem Aussehen des Gebäudes aus der Mozart-Zeit möglichst nahe zu kommen.

 

Ein weiteres Jubiläum ist das 25-jährige Bestehen der Mozart Ton- und Filmsammlung. Das größte Spezialarchiv zum Leben Mozarts umfasst 26.000 Audiotitel und 3.300 Videoproduktionen. Aus diesen Anlässen finden 2016 zwei Museumswochen statt:

  • die Museumswoche der Streichinstrumente vom 22. bis 26. Februar 2016 und
  • die Museumswoche der Tasteninstrumente vom 21. bis 25. November 2016
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Da Mozart besonders in seiner Musik weiterlebt und begeistert, ist das musikalische Angebot in Salzburg weitreichend. Seit 2015 wurde der Mozart-Genuss um die neue Konzertreihe „Mozart in Residenz“ erweitert. Ein zwölfköpfiges Kammerorchester und Auszüge aus Mozarts Briefen sorgen für ein hochkarätiges Erlebnis.

Erinnerungen an Mozart in Salzburg

Salzburg pflegt die Erinnerung an Wolfgang Amadeus Mozart mit Liebe und Sachkenntnis. Besucher aus allen Ländern der Erde wandeln auf den Spuren Mozarts in Salzburg. Über den Mozartsteg, gelangt man zum heutigen Mozartplatz, der seit der Einweihung des Mozartdenkmals im Jahr 1842 diesen Namen trägt. Am gegenüberliegenden Haus, heute Mozartplatz Nummer 8, erinnert eine Gedenktafel daran, dass sich dort die letzte Wohnung der Witwe Mozarts befand, die bis zu ihrem Tod im Jahr 1842 hier mit ihrer Schwester Sophie Haibl lebte.

 

Auch am Haus des Cafés Tomaselli am Alten Markt/Ecke Churfürststraße finden Sie eine Gedenktafel für Constanze Mozart-Nissen. Sie lebte hier in der Zeit von 1820 bis 1826 mit ihrem zweiten Mann Georg Nikolaus von Nissen und ihren Kindern. Eine andere Gedenktafel befindet sich am Haus Universitätsplatz Nummer 18: In diesem Haus lebte Mozarts Schwester Nannerl seit ihrer Rückkehr aus St. Gilgen.

 

Auf dem Friedhof St. Peter, der als einer der schönsten Friedhöfe der Welt gilt, finden Sie direkt neben der Gruft Michael Haydns das Grab von Mozarts Schwester Nannerl. Vater Leopold, Mozarts Witwe Constanze und ihr zweiter Ehemann Georg Nikolaus von Nissen, haben ihre letzte Ruhestätte im Friedhof von St. Sebastian gefunden.

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