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Evangelische Christuskirche
Information
Veranstaltungen
Seit den Anfängen der Reformation hatte sich die Lehre Luthers auch in Salzburg ausgebreitet. 1863 wurde schließlich der Grundstein für die Evangelische Christuskirche am Salzachufer gelegt.
Baugeschichte
Finanziert wurde der Bau durch reichliche Spenden aus der protestantischen Welt. 370 Gefangene, die während des österreichisch-preußischen Krieges gegen Dänemark auf der Festung Hohensalzburg festgehalten wurden, hatten am Bau der Kirche mitgewirkt. Im September 1867 wurde sie festlich eingeweiht. Der Backsteinbau am Elisabethkai war damit die erste evangelische Kirche im Bundesland Salzburg.
Architektur und Innenraum
Die Kirche ist eine Schöpfung jener historisierenden Baukunst, die aus der Anregung und Synthese vergangener Stilelemente eine eigenständige Form entwickelte. In Salzburg ist sie heute das einzige Beispiel der Stilrichtung des romantischen Historismus. In der Ausgewogenheit der Proportionen, den zu einer Einheit verbundenen romanischen, gotischen und renaissanceartigen Stilelementen und dem farbigen Wechsel vom gedämpften Rot des Baukörpers und dem Hellgrau der Ornamentik bietet das Gotteshaus einen malerischen Gesamteindruck. Der besondere Stolz des Erbauers galt dem hohen, weithin sichtbaren Turm mit mächtiger Balustrade.
Das Innere der Christuskirche ist schlicht und entspricht der ausschließlichen Hinwendung auf das Wort es Evangeliums. Die Darstellung Christus als Lehrer und Weltenrichter wird von den Symbolen der vier Evangelisten ergänzt. Zwei Tafelbilder zu beiden Seiten des Altarraumes erinnern an Ereignisse aus der Geschichte des Protestantismus in Salzburg: den Treueschwur der protestantischen Bauern in Schwarzach und die Auswanderung der Evangelischen im Jahr 1732. Zum schönsten Schmuck der Christuskirche zählen die im Jahr 1950 von Albert Birkle geschaffenen Glasfenster im Altarraum. Sie zeigen in expressiver Darstellung Christus als Guten Hirten mit dem Lamm und die beiden Apostel Petrus und Johannes. Im unteren Teil sind die protestantischen Auswanderer in ihren Salzburger Trachten dargestellt.
Evangelische Christuskirche heute
In der Kirche finden regelmäßig Veranstaltungen wie etwa Konzerte statt.
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Öffnungszeiten
Täglich 8.30-18 (Winter: bis Einbruch der Dunkelheit)
Gottesdienste
Samstag 18 Uhr, Sonn- und Feiertag 9.30 Uhr.
Sonntag 11 Uhr in englischer Sprache.
Während des Gottesdienstes keine Besichtigungsmöglichkeit!
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Baugeschichte
Finanziert wurde der Bau durch reichliche Spenden aus der protestantischen Welt. 370 Gefangene, die während des österreichisch-preußischen Krieges gegen Dänemark auf der Festung Hohensalzburg festgehalten wurden, hatten am Bau der Kirche mitgewirkt. Im September 1867 wurde sie festlich eingeweiht. Der Backsteinbau am Elisabethkai war damit die erste evangelische Kirche im Bundesland Salzburg.
Architektur und Innenraum
Die Kirche ist eine Schöpfung jener historisierenden Baukunst, die aus der Anregung und Synthese vergangener Stilelemente eine eigenständige Form entwickelte. In Salzburg ist sie heute das einzige Beispiel der Stilrichtung des romantischen Historismus. In der Ausgewogenheit der Proportionen, den zu einer Einheit verbundenen romanischen, gotischen und renaissanceartigen Stilelementen und dem farbigen Wechsel vom gedämpften Rot des Baukörpers und dem Hellgrau der Ornamentik bietet das Gotteshaus einen malerischen Gesamteindruck. Der besondere Stolz des Erbauers galt dem hohen, weithin sichtbaren Turm mit mächtiger Balustrade.
Das Innere der Christuskirche ist schlicht und entspricht der ausschließlichen Hinwendung auf das Wort es Evangeliums. Die Darstellung Christus als Lehrer und Weltenrichter wird von den Symbolen der vier Evangelisten ergänzt. Zwei Tafelbilder zu beiden Seiten des Altarraumes erinnern an Ereignisse aus der Geschichte des Protestantismus in Salzburg: den Treueschwur der protestantischen Bauern in Schwarzach und die Auswanderung der Evangelischen im Jahr 1732. Zum schönsten Schmuck der Christuskirche zählen die im Jahr 1950 von Albert Birkle geschaffenen Glasfenster im Altarraum. Sie zeigen in expressiver Darstellung Christus als Guten Hirten mit dem Lamm und die beiden Apostel Petrus und Johannes. Im unteren Teil sind die protestantischen Auswanderer in ihren Salzburger Trachten dargestellt.
Evangelische Christuskirche heute
In der Kirche finden regelmäßig Veranstaltungen wie etwa Konzerte statt.
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Öffnungszeiten
Täglich 8.30-18 (Winter: bis Einbruch der Dunkelheit)
Gottesdienste
Samstag 18 Uhr, Sonn- und Feiertag 9.30 Uhr.
Sonntag 11 Uhr in englischer Sprache.
Während des Gottesdienstes keine Besichtigungsmöglichkeit!
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