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Kajetanerkirche
Kajetanerplatz 1
5020 Salzburg
5020 Salzburg
0043662 80880
Information
Veranstaltungen
Im Jahr 1591 erwarb Erzbischof Wolf Dietrich ein Spital samt Kirche im heutigen Kaiviertel zur Errichtung eines Priesterseminars. Dieses sollte unter der Leitung des Theatinerordens (Kajetaner) stehen, der 1524 vom Heiligen Kajetan und Pietro Caraffa gegründet worden war. Im Jahr 1685 wurde dieser nach Salzburg geholt, um hier eine Niederlassung zu gründen. Kurz darauf entschloss man sich zum Bau einer Kirche samt Kloster an genau dieser Stelle im Kaiviertel.
Baugeschichte
Rasch wurde in Gaspare Zugalli ein Baumeister und in den Brüdern Francesco und Carl-Antonio Brenno und Antonio Carabelli die Stukkateure gefunden. Als der Auftraggeber Max Gandolf im Jahr 1687 verstarb, wurde der Bau der Kajetanerkirche jedoch eingestellt. Erst unter Erzbischof Johann Ernst von Thun wurde die Kirche 1696 fertig gestellt und 1700 eingeweiht. 1809 wurde die Salzburger Niederlassung des Theateriner-Ordens aufgelassen und beinahe wäre auch die Kajetanerkirche verfallen. 1923 wurden Kirche und Kloster dem Orden der Barmherzigen Brüder übergeben, die sich um ihre Instandsetzung bemühten.
Während des Zweiten Weltkrieges diente der Bau als Lazarett und wurde 1944 von Bomben beschädigt und danach wieder hergestellt.
Architektur und Innenraum
Mit der Kajetanerkirche hielt das italienische Barock Einzug in Salzburg. Die breitgelagerte, palastartig gegliederte Fassade behandelt Kirche und Kloster als einheitlichen Baukomplex. Sie wird von einer mächtigen querovalen Kuppel hinter fangen, die den sakralen Charakter der Anlage sichtbar macht.
Das Innere der Kirche wirkt durch den Stuck sehr festlich, vornehm und klar. Die lichtspendende Kuppel dominiert den Raum, in ihrem mächtigen Rund zeigt ein Fresko die Aufnahme des Heiligen Kajetan in die himmlische Herrlichkeit.
Das Altarbild am Hochaltar der Kajetanerkirche zeigt das Martyrium des Heiligen Maximilian. Über der Vorhalle in die Emporenbrüstung eingebaut, befindet sich die älteste erhaltene Orgel von Salzburg, die um 1700 von Christoph Egedacher erbaut wurde.
Eine Besonderheit der Kajetanerkirche stellt die Heilige Stiege dar, die 1712 als Nachahmung der Scala Santa in Rom errichtet wurde und nur auf Knien erklommen werden darf. Noch heute erinnert sie an die barocken Formen der Frömmigkeit.
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Baugeschichte
Rasch wurde in Gaspare Zugalli ein Baumeister und in den Brüdern Francesco und Carl-Antonio Brenno und Antonio Carabelli die Stukkateure gefunden. Als der Auftraggeber Max Gandolf im Jahr 1687 verstarb, wurde der Bau der Kajetanerkirche jedoch eingestellt. Erst unter Erzbischof Johann Ernst von Thun wurde die Kirche 1696 fertig gestellt und 1700 eingeweiht. 1809 wurde die Salzburger Niederlassung des Theateriner-Ordens aufgelassen und beinahe wäre auch die Kajetanerkirche verfallen. 1923 wurden Kirche und Kloster dem Orden der Barmherzigen Brüder übergeben, die sich um ihre Instandsetzung bemühten.
Während des Zweiten Weltkrieges diente der Bau als Lazarett und wurde 1944 von Bomben beschädigt und danach wieder hergestellt.
Architektur und Innenraum
Mit der Kajetanerkirche hielt das italienische Barock Einzug in Salzburg. Die breitgelagerte, palastartig gegliederte Fassade behandelt Kirche und Kloster als einheitlichen Baukomplex. Sie wird von einer mächtigen querovalen Kuppel hinter fangen, die den sakralen Charakter der Anlage sichtbar macht.
Das Innere der Kirche wirkt durch den Stuck sehr festlich, vornehm und klar. Die lichtspendende Kuppel dominiert den Raum, in ihrem mächtigen Rund zeigt ein Fresko die Aufnahme des Heiligen Kajetan in die himmlische Herrlichkeit.
Das Altarbild am Hochaltar der Kajetanerkirche zeigt das Martyrium des Heiligen Maximilian. Über der Vorhalle in die Emporenbrüstung eingebaut, befindet sich die älteste erhaltene Orgel von Salzburg, die um 1700 von Christoph Egedacher erbaut wurde.
Eine Besonderheit der Kajetanerkirche stellt die Heilige Stiege dar, die 1712 als Nachahmung der Scala Santa in Rom errichtet wurde und nur auf Knien erklommen werden darf. Noch heute erinnert sie an die barocken Formen der Frömmigkeit.
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01.12.2012, 15:00 Uhr
02.12.2012, 15:00 Uhr
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