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Traditionsbetriebe in Salzburg

Lang gelebte Tradition in der Stadt Salzburg

Die Salzburger Altstadt ist ein lebendiger Ort der Begegnung: Hier wird gewohnt und gearbeitet. Viele traditionsreiche Handwerksbetriebe haben seit Generationen ihre Adresse in oder in unmittelbarer Nähe der weltberühmten Getreidegasse. Wer hier einkauft, wandelt auf historischen Spuren: Denn in manchen Geschäften und Kaffeehäusern zählten schon die Fürsterzbischöfe, der Kaiser oder Wolfgang Amadeus Mozart zur Stammkundschaft.

 

Das Zunftschild weist den Weg

Die Getreidegasse ist das Herz der Salzburger Altstadt und bildet seit dem 14. Jahrhundert ein quirliges Zentrum für Händler und Handwerker. Die historischen Zunftschilder sind ein unverkennbares Markenzeichen der Stadt und verweisen auf die lange Tradition. Die Stadtverwaltung – das Magistrat –  hebt für diese Zunftschilder sogar eine Gebrauchsgebühr ein, die von den Salzburgern umgangssprachlich „Luftsteuer“ genannt wird.

 

Schmiedeeisernes Souvenir

Einer der 30 Traditionsbetriebe, die es in der Salzburger Altstadt gibt, stellt genau diese Schilder her: Die Schlosserei Wieber in der Getreidegasse 28 aus dem Jahr 1415. Die Schmiede gehörte einst zur Hofschlosserei des Erzbischofs. Und wo einst im Mittelalter Hufeisen geschmiedet wurden, entstehen heute Balkongeländer und Zunftschilder genauso wie Schlüsselanhänger in Hirschform.

 

Manufakturen als Sehenswürdigkeit

Zu den Traditionsbetrieben in der Salzburger Altstadt zählen Bäckermeister und Feinkosthändler, Gerbereien und Kürschner, Punscherzeuger und ein Würstelstand, Hemdenschneider und Schirmmacher, Cafés und Konditoreien. Viele gelten schon aufgrund ihrer langen Tradition als Sehenswürdigkeit: So etwa die Stiftsbäckerei St. Peter aus dem 12. Jahrhundert oder Schokoladenfachgeschäft Holzermayr am Alten Markt, das einst k.u.k-Hoflieferant war. Dem „Cafe Tomaselli“ stattete auch der junge Wolfgang Amadeus Mozart gern einen Besuch ab.

 

3.000.000 Mozartkugeln

Auch das berühmteste Salzburger Mitbringsel stammt aus einem Traditionsbetrieb: Die Original Salzburger Mozartkugel. Rund drei Millionen Stück werden jährlich – exklusiv im Café Fürst und den dazu gehörigen Geschäften – verkauft. Paul Fürst gewann im Jahr 1905 in Paris die Goldmedaille für seine Praline. Bis heute wird sie aus erlesenen Zutaten und in einem aufwändigen Verfahren von Hand hergestellt.

 

Perfekte Mitbringsel mit Geschichte

Salzburgs Traditionsbetriebe setzen seit vielen Generationen auf höchste Qualität. Wer hier einkauft, darf sich über ein Produkt freuen, das es seit sehr langer Zeit in dieser Form gibt. Das Rezept für den Orangenpunsch aus dem Hause Sporer wurde 1927 zum ersten Mal schriftlich festgehalten. Die Mini-Windringerl der Konditorei Schatz wurden schon gebacken, als noch der kleine Mozart am Klavier saß. Und der handgefertigte Regenschirm aus dem Hause Kirchtag wird noch heute mit Bienenwachs behandelt wie schon 1903.

 

Ein Knopf in Reserve

Ganz zum Schluss noch ein Geheimtipp für alle, die über eine unvollständige Garderobe verfügen: Der „Knopferlmayer“ am Rathausplatz 1 ist ein echtes Knopfimperium. Seit über 250 Jahren sorgt Familie Mayer dafür, dass in Salzburg niemand ohne Hemd- oder Jackenknopf leben muss. Tausende von Knöpfe in allen Formen und Farben finden sich in fein säuberlich geordneten Schachteln. Falls Ihnen also ein Knopf fehlt, kein Problem: Bringen Sie ihn zu Ihrem nächsten Salzburgurlaub mit. Und lassen Sie sich überraschen, aus welcher Schachtel der richtige Knopf gezaubert wird.

 

 

Hier erhalten Sie eine genaue Auflistung von den traditionellen Betrieben!

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