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Mönchsberg Wanderung
Ein Spaziergang über den Mönchsberg ist zu jeder Jahreszeit empfehlenswert. Die liebevoll angelegten Wege vermitteln immer wieder reizvolle Ausblicke in alle Richtungen. Neu wurden Erklärungstafeln angebracht, die auf geologische, biologische, klimatische, historische und kulturelle Besonderheiten hinweisen.
Vom Augustinerkloster und -bräu bzw. der Müllner Kirche ausgehend durchsteigt man die stufenartig unter Erzbischof Paris Lodron angelegte Müllner- und Augustiner Schanze. Diese zwischen 1621 (Augustiner Pforte) und 1638 (Monika Pforte) vom Baumeister Santino Solari errichtete Wehranlage sicherte die nördliche Schwachstelle Salzburgs.
Folgt man der Straße, kommt die erste Stadtaussicht unterhalb des Schlosses Mönchstein mit seiner idyllischen Apolloterrasse. Dort zweigt auch der Weg entlang der östlichen Steilabbrüche des Mönchsberges ab.
Der Abstieg zur Humboldtterrasse, auf halbem Weg zum Museum der Moderne, lohnt sich immer. Vom Museum der Moderne mit seiner Aussichtsterrasse und dem Mönchsbergaufzug aus gelangt man durch das Bürgerwehrtor (unter der vorgelagerten Schanze) zur 1487/88 errichteten Bürgerwehr.
Am Ende der Wehrmauer befindet sich beim Naturfreundehaus (Stadtalm) eine bezaubernde Stadtaussicht . Anschließend geht man über das 1767 errichtete Neutor und entlang der Westabbrüche mit den Aussichten Richtung Rainberg (dem ältesten Siedlungsgebiet Salzburgs seit der Jungsteinzeit) weiter.
Nach dem Kupelwieserschlössl zweigt der Weg rechtsab zur Richter Höhe - einer seit 1367 bestehenden Wehranlage mit einer Aussicht ins südliche Salzburger Becken.
Beschreitet man den Rückweg Richtung Festung, gelangt man an den Eingang zum Wasserbehälter Mönchsberg mit der Wasserausstellung. Von dort sind es über das Schartentor noch 5 Min. zur Festung. Dann geht es durch den Lodronbogen hinunter zum Stieglkeller, wo man bei einer herrlichen Aussicht über die Altstadt seinen Durst löschen kann.
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