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Sonderausstellung „Lucas Suppin“ (1911 – 1998)
Figural, surreal, abstrakt
Anlässlich des zehnten Todestages von Lucas Suppin präsentiert das Salzburg Museum von 29. Februar bis 22. Juni 2008 eine umfassende Werkschau in der Kunsthalle. Der im salzburgischen Untertauern geborene Lucas Suppin erfuhr seine künstlerische Ausbildung an der Kunstgewerbeschule, dann an der Akademie der bildenden Künste in Wien, wurde aber am stärksten durch seinen fast 20jährigen Aufenthalt in Frankreich geprägt. Hier kam er mit den bedeutendsten Vertretern der „Ecole de Paris“ wie Manessier, Hartung und Picasso in Berührung. Neben der klassischen Moderne färbten vor allem die aktuellsten Bestrebungen der informellen Malerei auf seinen Stil ab.
Seit 1968 lebte Suppin wieder in seiner Heimatstadt, doch ließ er jeden wissen, dass er sich eher als exilierter Franzose fühlte. Sein Verhältnis zur Salzburger Kunstszene blieb gespannt, zumal er gern als Provokateur auftrat – das verband ihn mit seinem späteren Schriftstellerfreund Peter Handke. Obwohl sein Stil zwischen unterschiedlichsten Anregungen schillert, bleibt seine Malerei im Wesentlichen doch höchst eigenwillig und – nicht zuletzt durch den Zug zu barockem Überschwang – unverwechselbar.
Ebenfalls neu im Salzburg Museum: Ab 8. Februar 2008 präsentiert das Salzburg Museum in der "Kleinen Halle" im 2. Obergeschoß die "Schätze der Sammlungen Archäologie und Mittelalter".
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