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„Da klang hinter mir ein Gelächter, ein helles und eiskaltes Gelächter, aus einem dem Menschen unerhörten Jenseits von Gelittenhaben, von Götterhumor geboren. Ich wandte mich um, durchfroren und beseligt von diesem Lachen, und da kam Mozart gegangen, lachend ging er an mir vorüber…“
Von wem stammt dieses Zitat? – Von einem weltberühmten Autor, aus einem Werk, das sich rühmen darf, ein „Kultbuch“ zu sein, vielübersetzt – von Hermann Hesse. Harry Haller, der Held des „Steppenwolfs“, der Steppenwolf selbst, schildert seine visionäre Begegnung mit Mozart.
Wolfgang Amadeus Mozart ist allgegenwärtig – Amadeus in uns, in allen Opernhäusern, in allen Konzertsälen, auf allen Plattenspielern, in Romanen und Theaterstücken und Filmen. Vor allem aber – in Salzburg. 25 Jahre war Wolfgang Amadeus Mozart alt, als er die Kraft zum Bruch mit dem Vater, zum Bruch mit dem Fürsterzbischof fand, zum Bruch mit der eigenen Herkunft. Einen großen Teil dieser 25 Salzburger Jahre hatte Mozart nicht in Salzburg verbracht – aber einen weit größeren Teil verlebte er nicht in London und nicht in Wien, sondern eben doch in seiner Geburtsstadt – in Salzburg.
Und der Weg durch das alte Salzburg führt uns auf seine Spuren – zu den Häusern, in denen seine Familie gelebt hat, zu den Freunden, zu den Gasthäusern, zu den Friedhöfen. Und so wird solch ein Spaziergang zu unserer eigenen visionären Begegnung, zu einem Treffen unserer Phantasie mit einem Salzburg, wie es auch Wolfgang Amadeus gesehen hat.
Mit einem berühmten Donnerwetter endet die Beziehung der Fürsterzbischöfe von Salzburg zur Musik – Mozart und Graf Colloredo, der letzte in der langen Reihe der weltlich-geistlichen Fürsten, gehen im Bösen auseinander.
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