Sowohl in Opern, Konzerten und Schauspiel spüren die Salzburger Festspiele 2008 dem Zitat „Denn stark wie die Liebe ist der Tod“ aus dem Hohelied Salomos nach.
Von den sieben Opern-Premieren macht "Don Giovanni", dirigiert von Bertrand de Billy in einer Inszenierung von Claus Guth im Haus für Mozart den Anfang. Verdis letzte dramatische Oper „Otello“ und die Wiederaufnahme der „Zauberflöte“ aus dem Mozartjahr 2006 werden von Riccardo Muti dirigiert. Anna Netrebko und Rolando Villazón werden in Charles Gounods „Roméo et Juliette“ zu erleben sein. Weiters auf der Opernbühne: „Rusalka“ von Antonin Dvoráks im Haus für Mozart, Béla Bartóks „Herzog Blaubarts Burg“ im Großen Festspielhaus und das Debütwerk „Irmingard oder die Macht des Schicksals“ der österreichischen Blechbläser-Band Mnozil Brass und Bernd Jeschek im republic.
Im Zentrum des Konzertprogrammes stehen die Konzertreihen "Kontinent Sciarrino" und "Schubert-Szenen", die in besonderer Weise dem diesjährigen Motto entsprechen. Die Reihe „Kontinente“ widmet sich dem Werk des Sizilianers Salvatore Sciarrino.
Der „Jedermann“ auf dem Domplatz wird in nahezu unveränderter Besetzung gespielt: Sophie von Kessel ist die neue Buhlschaft an der Seite von Peter Simonischek. Dostojewskis „Schuld und Sühne“ wurde im Auftrag der Salzburger Festspiele von Dimitré Dinev für die Bühne bearbeitet und ist eine der vier Neuinszenierungen im Schauspielprogramm: die Trilogie „Sad Face / Happy Face“ der belgischen Needcompany ist ebenfalls ein Auftragswerk, auf der Pernerinsel wird Friedrich Schillers „Die Räuber“ zur Aufführung gelangen, gefolgt von der deutschsprachigen Erstaufführung „Harper Regan“ von Simon Stephens.