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Kunst & Kultur

Eine Welt voller Synergien und Kontraste

Salzburgs Museen lassen sich am besten bei einem Spaziergang durch die Stadt erkunden. Dabei trifft man auf historische Gemälde, österreichische Geschichte und moderne Skulpturen – ein Potpourri der Kunst mit spannungsreichen Gegensätzen.

Auf Mozarts Spuren

Wir beginnen unsere Museumstour in der berühmten Getreidegasse: Zahlreiche Touristen versammeln sich täglich vor dem leuchtend gelben Haus Nr. 9, jenem Ort, an dem Wolfgang Amadeus Mozart am 27. Jänner 1756 geboren wurde. Schon aufgrund des goldenen Schriftzuges fällt Mozarts Geburtshaus sofort ins Auge. Hier hat der Komponist gemeinsam mit seiner Schwester „Nannerl“ und seinen Eltern bis zum Jahr 1773 gelebt. Auf drei Stockwerken erfahren die Museumsbesucher mehr über seine Geschichte, Vorlieben und Hintergründe.

Das nicht weniger berühmte „Mozart Wohnhaus“ gibt es auf der anderen Seite der Salzach zu entdecken: Der Museumsbesuch lässt sich mit einem Kaffee im Café Classic am Makartplatz verbinden, das im selben Gebäude beheimatet ist. In dem im zweiten Weltkrieg zerstörten und originalgetreu wieder aufgebauten Haus lebte Wolfgang Amadeus acht Jahre, bevor er 1781 nach Wien zog. Anhand von Originaldokumenten und Porträts wird die Geschichte des Hauses und Mozarts Schaffen während seiner Salzburger Jahre dokumentiert.

Moderne Kunst über den Dächern der Stadt

Zurück in der Altstadt steht ein Spaziergang auf dem Mönchsberg auf dem Programm, der sich mit dem MönchsbergAufzug in nur 30 Sekunden erreichen lässt. Oben angekommen genießen wir ein paar Momente die herrliche Aussicht über Salzburg. Auf dem beliebten Stadtberg thront das Museum der Moderne, das mit seinen thematischen und monographischen Ausstellungen der Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts Anziehungspunkt für Kunstbegeisterte aus aller Welt ist. Auch das Rupertinum, ein barockes Stadthaus nahe dem Festspielhaus, wurde für die Präsentation von moderner Kunst adaptiert. Beide Museen verfügen über eine gemeinsame Ausstellungsfläche von 3.000 Quadratmetern.

Kulturgeschichte und zeitgenössische Kunst

Vom Rupertinum geht’s über den Residenzplatz und den Mozartplatz zur Neuen Residenz. 2007 eröffnet, verschmelzen in den prachtvoll renovierten Räumen Kunst- und Kulturgeschichte von Stadt und Land Salzburg mit multimedialen Installationen und interaktiven Inhalten zu einem harmonischen Ganzen.
Über die verwinkelten Gassen des Kaiviertels schlendern wir weiter zum Künstlerhaus. Mit seiner roten Fassade ist es leicht zu finden. Hier ist neben dem Café Cult auch der Salzburger Kunstverein beheimatet, der sich als zentrale Vermittlungsinstanz für internationale zeitgenössische Kunst versteht. Der kuratorische Ansatz fokussiert auf neue Medien, Film- und Video-Installationen, Konzeptkunst und Fotografie.

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