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Kunst & Kultur

Galerien in Salzburg

Gemessen an seiner Fläche (knapp 66 Quadratkilometer) und Einwohnerzahl (um die 150.000) darf sich Salzburg einer unglaublichen Dichte an Galerien erfreuen. Die Bildende Kunst hat die Musikstadt Salzburg erobert. Lassen Sie sich zur zeitgenössischen Schaulust in allen Facetten verführen!

Global Player – Galerie Thaddaeus Ropac

Ropac startete als junger Mann mit einem kleinen Schauraum in der Kaigasse – und der Begabung, von Anfang an große Künstler für seine Galerie zu gewinnen. Mittlerweile bespielt er in Salzburg sein Stammhaus in der Villa Kast am Mirabellplatz und die HALLE für großformatige Skulpturen und Installationen in Schallmoos, außerdem zwei Galerien in Paris und das Ely House in London. Die Liste seiner Künstler liest sich wie das „Who is Who“ der internationalen zeitgenössischen Kunstszene, von Georg Baselitz über Tony Cragg und Anselm Kiefer bis Silvie Fleury.

Moderne als Tradition – Galerie Welz

Seit 1909 befinden sich die Räume der Galerie Welz im Palais Kuenburg in der Sigmund-Haffner-Gasse 16. Die traditionsreichste Privatgalerie der Stadt hat sich ab den 1930er Jahren auf Werke der internationalen und österreichischen klassischen Moderne spezialisiert; zu ihren Künstlern gehören u.a. Karl Korab, Paul Flora, Max Ernst und Eva Bosch. Bemerkenswert sind auch die Produktionen des hauseigenen Kunstverlags.

Durchblick und Ausblick – periscope

Der Begriff „Galerie“ ist fast zu eng für das, was die Initiative periscope bietet. Folgerichtig bezeichnen die Betreiber – das sind die jungen Salzburger Künstler Elisabeth Schmirl, Laila Huber, Karin Peyker, Bernhard Lochmann und Stefan Heizinger – die Sache lieber als Project Space. In der Sterneckstraße 10 in Schallmoos bieten sie eine Plattform zur Entwicklung von avancierten Projekten und Ausstellungsmöglichkeiten für junge Kunstschaffende.

Blende auf – Fotohof

Als Galeristen im herkömmlichen Sinn verstehen sich auch die Leute vom Fotohof nicht: 1981 haben sich Salzburger Fotokünstler zum Verein Fotohof zusammengeschlossen, um der Fotografie als zeitgenössischer Kunstform eine starke Plattform zu bieten. Raum dafür gibt es in der – längst international renommierten - Galerie am Inge-Morath-Platz im Stadtwerk Lehen, wo neben Ausstellungen auch Workshops, Vorträge und eine Fachbibliothek geboten werden. Im eigenen Verlag erscheinen Fotokunst-Bücher und Editionsmappen mit signierten Originalabzügen.

Auf Gegenstrom – Galerie Eboran

Schon die Adresse an der Ignaz-Harrer-Straße 38, auf der zweiten Etage eines Business-Gebäudes mit Gastronomie, macht klar, dass die Galerie Eboran eigene Wege geht. Seit Mitte der 1980er Jahre kann man bei Eboran Positionen sehen, die stets gegen den Mainstream stehen. International arrivierte Künstler schätzen diese Nische in der Salzburger Galerienlandschaft; junge, noch unbekannte Künstler erhalten bei Galerieleiterin Veronika Hitzl häufig ihre erste Chance.

Solitär mit Licht – Galerie Ruzicska

Seit der Gründung seiner Galerie in der Faistauergasse 12 setzt Nikolaus Ruzicska auf Konzentration: Im Fokus seines Programms stehen zeitgenössische Lichtkunst, Fotografie und experimentelle Malerei. Der in Wien geborene Galerist begreift sich als langfristiger Begleiter und intensiver Betreuer von einzelnen Künstlern, darunter etablierte Zeitgenossen wie Brigitte Kowanz oder Maurizio Nanucci, aber auch zahlreiche Künstler am Beginn einer viel versprechenden Karriere.

Weitere Informationen zu den vielfältigen Galerien und Museen in Salzburg bietet Ihnen der Folder "Kunst in Salzburg".

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