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Portraits

Tanz durch den Tag – mit Peter Breuer

Choreograph, Organisator, Vermittler, Vertrauter – all diese Rollen füllt Peter Breuer als Ballettdirektor am Salzburger Landestheater aus.

Schon im Alter von elf Jahren begann er zu tanzen. Mit 42 Jahren verließ er die Bühne, um dem Landleben zu frönen. Er kaufte sich einen alten Vierkanthof, um seine Zeit in seinem persönlichen Idyll am Bauernhof zu verbringen. Doch nach zwei Monaten zog es ihn doch wieder auf die Bühne. Als Krönung seiner fast 25-jährigen Tätigkeit als Direktor des Salzburger Balletts wurde er mit dem deutschen Tanzpreis für sein Lebenswerk ausgezeichnet. Und das füllt er mit viel Humor, Leidenschaft für den Tanz und Empathie für die Tänzer und Tänzerinnen aus.

Wie sieht ein typischer Tag im Leben des umtriebigen Künstlers aus, dessen Karriere ihn schon nach England, in die USA, nach Japan und Australien führte, bevor er in Salzburg sesshaft wurde? Der Tag beginnt für Peter Breuer ruhig. Bei einem Frühstück mit einer Tasse Kaffee und den aktuellen Nachrichten bereitet sich Peter Breuer auf den Tag vor.

Um neun Uhr findet man ihn bereits im Studio, um Organisatorisches zu erledigen. Vormittags beginnen meist die Proben für neue Tanzspektakel. Dabei ist der Saal in vollem Aufruhr, drei Sprachen werden gleichzeitig gesprochen – aber wenn der Chef den Saal betritt, sind alle Augen auf ihn gerichtet. Peter Breuers Arbeitsplatz ist eine pulsierende Bühne für Oper, Schauspiel und Ballett. Das hochkarätige Programm des Landestheaters wird auch über die Grenzen von Stadt und Land Salzburg geschätzt. Enge Partnerschaften verbindet das Landestheater mit dem Salzburger Marionettentheater, dem Mozarteumorchester sowie mit den Salzburger Festspielen, die das Gebäude im Sommer für ihre Aufführungen nutzen.

Zu Mittag haben die Tänzer und der Ballettdirektor einen Moment zum Durchatmen – es ist Zeit für eine Pause! Die verbringt Peter Breuer mit einem Marmeladenbrot im Büro am Telefon, um mit einem Komponisten Musikstücke zu bearbeiten. Später stehen schweißtreibende Pirouetten und leidenschaftliche „Pas de deux“-Formationen am Programm – und der Ballettdirektor mittendrin. Nachdem die Kompanie die neue Choreographie einstudiert hat, ist der Tag der Tänzer zu Ende. Peter Breuer hingegen bereitet noch den Plan für die nächsten Tage vor und schneidet mit seinem Ton-Verantwortlichen die Songs auf die richtige Länge zu.

Nach der Arbeit im Theater beginnt die Entspannungsphase – Kaffee mit der Familie, ein Spaziergang oder ein gutes Buch. Manchmal zieht es Peter Breuer auch noch zur Massage, wo er seinen Tag Revue passieren lässt.

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