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Schauplätze

Stiftung Mozarteum Salzburg

Die Stiftung Mozarteum Salzburg hütet das reiche Erbe von Wolfgang Amadé für alle Zukunft. Ihr Konzerthaus in Salzburg ist einer der schönsten Orte der Welt, um Mozarts Musik zu erleben.

Zum 50. Todestag von Wolfgang Amadeus Mozart im Jahr 1841 hoben engagierte Salzburger Musikfreunde den „Dommusikverein und Mozarteum“ aus der Taufe. Man veranstaltete Konzerte, sorgte für die Ausbildung junger Musiker und bewahrte Manuskripte, Bibliothek und Instrumente des Genius Loci, die sein jüngster Sohn Franz Xaver dem Verein vermacht hatte. Aus dieser ersten „Keimzelle“ entstanden schließlich drei eigenständige Institutionen: das Mozarteumorchester, die Musikschule (heute Universität) Mozarteum und die 1880 gegründete Stiftung Mozarteum. Sie hat sich zur Aufgabe gemacht, Wolfgang Amadés Erbe auf drei Ebenen – durch Konzerte, wissenschaftliche Aufarbeitung und Museen – zu bewahren und zugänglich zu machen.

Von Beginn an verfolgte die Stiftung auch die Idee eines eigenen „Mozart-Hauses“. 1909 war es schließlich soweit: Die Amadeus-Fans hatten genügend Geld in der Bürgerschaft gesammelt, um den Bau des Mozarteums nach Plänen des Münchner Architekten Richard Bendl in Auftrag zu geben. Im August 1910 begleitete Erzherzog Eugen die drei Hammerschläge zur feierlichen Grundsteinlegung mit den Worten „Mozart zur Ehr’, Salzburg zur Zier, der Kunst eine Stätte!“ Knapp vor Beginn des Ersten Weltkriegs 1914 wurde das wunderbare Konzert- und Unterrichtshaus schließlich eröffnet.

Weltklasse, Ton um Ton

Kammermusik, interpretiert von den besten Ensembles der Mozart-Welt, stellt das Herzstück im eigenen Konzertzyklus der Stiftung Mozarteum dar. 24 Konzerte mit weltberühmten und jungen Stars finden pro Saison im prachtvoll klassizistischen „Großen Saal“ und im intimen „Wiener Saal“ statt, Spieltage sind jeweils Dienstag und Donnerstag. Traditionell konzertieren außerdem die beiden international renommierten Salzburger Klangkörper - Mozarteumorchester und Camerata Salzburg - im Großen Saal. Das Kinder- und Jugendprogramm „Klangkarton“ und ein eigenes Mozart Kinderorchester kümmern sich laufend um Fans der kommenden Generation.

Zum traditionsreichen Festival „Mozartwoche“ im Jänner reisen Mozart-Liebhaber aus aller Welt nach Salzburg - Tickets deshalb frühzeitig reservieren! Jeden Dezember stellt das Festival „Dialoge“ spannende Bezüge zwischen Mozart und der Musik der Gegenwart her. Anlässlich der ersten Ausgabe der Dialoge hat die Künstlerin Sylvie Fleurie eine leuchtende Schrift-Installation auf Basis der Handschrift von Mozart für die Fassade des Mozarteums geschaffen, mit dem für Mozart typischen Satz „Ich möchte alles haben, was gut, ächt und schön ist!“

Exklusiv und kostenlos

Speziell für Salzburg-Besucher ein echter Hit: An ein bis zwei Dienstagen pro Monat lädt die Stiftung zum kostenlosen Konzert „Orgel zu Mittag“ in ihren Großen Saal ein, der seit 2010 die fantastische Propter Homines Orgel beherbergt. Genießen Sie eine halbe Stunde Orgelmusik und danach einen exklusiven Ausflug in das „Zauberflöten-Häuschen“ im Garten der Stiftung Mozarteum. In diesem charmanten, sonst nicht zugänglichen Holzpavillon, der seinerzeit in Wien neben dem „Freihaustheater“ stand, hat Wolfgang Amadé Mozart seine Oper „Die Zauberflöte“ komponiert.

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