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Stadterlebnis

Mein grüner Tag in Salzburg

Die Salzburger Festspiele, Mozart und „The Sound of Music“. Diese Schlagwörter fallen jedem ein, der über Salzburg spricht. Keine Frage: Salzburg ist eine Musik- und Kulturmetropole! Doch auf den zweiten Blick glänzt die Stadt an der Salzach vor allem mit ihren Grünflächen und Gärten sowie den Stadtbergen.

Salzburg hat als Festspielstadt Rang und Namen. Und das ist auch gut so. Aber Salzburg ausschließlich auf seine Vorreiterstellung im Kulturbereich zu reduzieren, wäre nicht fair. Wer schon einmal in der Stadt an der Salzach war, hat es ohnehin längst selbst erfahren. Es ist die Ursprünglichkeit der Natur, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Um die grünen Plätze Salzburgs kennenzulernen, nehmen wir Sie mit auf einen Ausflug zu den grünen Hot-Spots der Mozartstadt.

„Zeit für sich“ im Mirabellgarten

Auf einer der vielen Bänke im Mirabellgarten haben wir uns niedergelassen. Das Gesicht der Sonne entgegengestreckt, lassen wir unseren Blick über die liebevoll angelegten Pflänzchen und die mächtigen Bäume streifen. Und als wir tief durchatmen, verzaubert uns die malerische Kulisse und wir schweifen ab in die Zeit der Fürsterzbischöfe: Unter Erzbischof Johann Ernst Thun bekam der Mirabellgarten im Jahr 1690 seine markante geometrische Form, die fortan die optische Ausrichtung zum Dom und zur Festung betont. Als einer der ersten öffentlich zugänglichen Barockgärten steht der Mirabellgarten heute unter Denkmalschutz. Mit einer Vielzahl an künstlerisch hochwertigen Statuen, Brunnen und Figurengruppen lädt er nicht nur zur Erholung inmitten der Stadt ein, sondern bietet auch ein reichhaltiges Kulturprogramm. Im Sommer sollte beispielsweise ein Besuch der beliebten Leuchtbrunnenkonzerte auf dem Pflichtprogramm eines jeden Salzburg-Liebhabers stehen.

Die grüne Silhouette der Altstadt

Nach der kleinen Erholungspause im Mirabellgarten begeben wir uns in Richtung Salzach. Kurz bevor wir den Fluss auf einer der vielen Brücken überqueren, halten wir inne. Eine leichte Brise weht uns um die Nase, als wir den malerischen Blick auf den Mönchs- und Festungsberg sowie die Salzburger Altstadt genießen. Und dann stellen wir fest, dass es vor allem die Salzburger Stadtberge sind, die mit ihrer teils unberührten Natur den Charme des „grünen Salzburgs“ ausmachen. Der Kapuzinerberg als „die grüne Lunge“ Salzburgs bietet nicht nur einen traumhaften Ausblick auf die Altstadt, sondern auch einen Lebensraum für zahlreiche Wildtiere wie Füchse, Mader, Dachse und sogar Gämsen.

Mit dem Fahrrad nach Hellbrunn

Wir treten aus dem Sonnenlicht an der Salzach heraus und begeben uns in die engen Gassen der Altstadt. Vorbei an den ehemaligen Bierbrauern der Judengasse geht es über den geschichtsträchtigen Waagplatz auf den Mozartplatz. Neben dem Fahrradverleih kaufen wir uns in der Genussmanufaktur Grahammer eine kleine Jause. Danach schwingen wir uns auf unser ausgeliehenes Fahrrad und treten wieder in Richtung Salzachufer in die Pedale. Innerhalb weniger Minuten kommen wir zur Hellbrunner Allee – der ältesten erhaltenen herrschaftlichen Allee der Welt. Auf einer Strecke von etwa 2,5 Kilometern verbindet die Hellbrunner Allee die Altstadt mit dem Schloss Hellbrunn im Süden der Stadt. Mehr als 500 Bäume spenden uns Schatten, als wir entlang der herrschaftlichen Häuser vorbeisausen. Das Ziel fest im Blick.

Das grüne Juwel im Süden Salzburgs

In Hellbrunn angekommen, haben wir uns erstmal eine kleine Pause verdient. Im weitläufigen Park gehen wir auf die Suche nach einem schattigen Plätzchen für ein Picknick. Mit Blick auf das teils naturbelassene Biotop und die Kneippanlage, atmen wir die frische Luft ein. Als Sommersitz des Fürsterzbischofs Markus Sittikus zwischen 1612 und 1615 errichtet, verbindet man heute wie damals die gesamte Anlage mit Unterhaltung und Lebensfreude.
Nach einer kurzen Erholungsphase geht es weiter zu den mystischen Grotten, dem Kneippbecken sowie dem Steintheater. Zwischendurch werden wir von einer Ladung „spritzigem Nass“ der weltbekannten Hellbrunner Wasserspiele überrascht.

Die Salzach und ihre idyllischen Uferbänke, die um diese Uhrzeit von kleinen Gruppen, Musikanten und Sonnenanbetern belagert sind, weisen uns den Weg zurück in die Altstadt. Gesättigt von all den vielen Eindrücken lassen wir am Abend den Tag Revue passieren. Dabei wird uns klar, dass Salzburg neben der Kultur durchaus den Titel „Naturmetropole“ verdient hätte.

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