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Stadterlebnis

Tierisch entspannter Urlaub mit Hund in der Mozartstadt

Salzburg ist eine grüne Stadt – und somit ideal für einen Kurztrip mit Hund. Die Stadtberge bieten sich perfekt für einen Spaziergang an und mit der Festung, den Wasserspielen und dem Freilichtmuseum gibt es tolle Möglichkeiten, auch noch etwas Kultur ins Programm zu packen. Ich bin neugierig. Also schnapp ich meine Bella und mache mich auf zu einem Drei-Tage-Besuch in der Mozartstadt.

Mönchsberg – Über den Dächern

Der Mönchsberg ist ein perfektes erstes Ziel. Hoch über Salzburg werden wir einen herrlichen Ausblick haben und einen ersten Eindruck der Stadt bekommen. Der Mönchsbergaufzug bringt uns in Sekundenschnelle zu einer Aussichtsterrasse. Was für eine Pracht: Salzburg, die Kirchenstadt! Unzählige Türme eingebettet zwischen schmucken Häusern und den Stadtbergen. Im Hintergrund sehen wir sogar Ausläufer der Alpen. Und in der Mitte dieses perfekten Postkarten-Motivs fließt elegant der Fluss Salzach. Bella zieht an der Leine und wir gehen weiter. Unser Weg führt durch Wald und über Wiesen zu weiteren Aussichtspunkten und den Resten der Stadtmauer. So schnell wir oben waren, so schnell sind wir auch schon wieder unten – in dieser Fülle an barocken Plätzen und mittelalterlichen Gassen der Altstadt.

Hellbrunn – Fürsterzbischöfe, Wasserspiele und viel Grün

Am nächsten Tag erobern Bella und ich Hellbrunn. Die etwa fünf Kilometer vom Zentrum führen zum Großteil durch frisches Grün. Für Bella gibt es viel zu schnuppern in der 400 Jahre alten Hellbrunner Allee, die nur für Fußgänger und Radfahrer zugelassen ist. Ein wahres Paradies für Hundebesitzer und Vierbeiner, das wir so nicht erwartet hätten in einer Weltstadt wie Salzburg, auch wenn Bella an der Leine zu führen ist. Links und rechts der majestätischen Baumriesen erstrecken sich Weiden, Felder und herrschaftliche Ansitze. Bella gönnt sich ein kurzes erfrischendes Bad im Hellbrunner Bach und bald erreichen wir den Schlosspark. Hier wartet auch auf mich ein nasses Vergnügen: die jahrhundertealten Wasserspiele. Grotten, Wasserautomaten und wasserspeiende Figuren machen noch heute Riesenspaß. Das Faszinierende ist, dass alle Bewegungen mit reiner Wasserkraft betrieben werden, kein Strom ist notwendig. Hier am Areal von Hellbrunn können wir uns noch so richtig austoben: den Zoo besuchen, auf der riesigen Hundefreilauffläche rumtollen und über den Berg zum Steintheater wandern.  

Salzburger Freilichtmuseum – Das Land in der Nähe der Stadt

Den dritten Tag widmen wir dem Salzburger Freilichtmuseum außerhalb der Mozartstadt. Zu dem wir mit dem Postbus gelangen. In diesem Landschaftsgarten am Fuße des Untersberg sind historische Bauten aus den fünf Gauen des gesamten Bundeslandes Salzburg zu besichtigen. Im Flachgau etwa sehen wir originale Gehöfte mit Stallungen, Kapellen und einen bewirtschafteten Krämerladen. Vom Wirtshaus Salettl geht’s auf Waldwegen weiter vorbei an schindelgedeckten Heuschobern, Getreidekästen und Scheunen. Jedes dieser Gebäude kann betreten und erforscht werden. Nicht nur Bellas Nase richtet sich schnuppernd in die Luft. Auch ich merke, wie gut es hier nach altem Holz riecht! Mitten im Gelände des Museums stoßen wir auf einen Bach. Bella freut sich über das kühle Nass, während ich die benachbarte Mühle bestaune. Und als wäre das alles nicht schon urig und schön genug, gibt es noch ein Almengebiet im Pinzgau, das zu einer Rast einlädt. Zurück geht es mit der Museumsbahn, mit der wir noch eine gemütliche Runde drehen, bevor wir den Rückweg nach Salzburg antreten.

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