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Schloss Mirabell & Mirabellgarten

Schloss Mirabell & Mirabellgarten

Mirabellplatz
5020 Salzburg
+43662 8072-0
+43662 8072-2085
Information
Veranstaltungen

Es war ein Liebesgeschenk, das Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau für seine Salome Alt errichten ließ. Im Jahr 1606 wurde das Schloss Altenau erbaut und später von Markus Sitticus in Mirabell umbenannt.
 

Mirabell ist ein weiblicher Vorname aus Italien und setzt sich zusammen aus mirabile ‚bewundernswert‘ und bella ‚schön‘. Und das Schloss Mirabell mit dem wunderschönen Garten hat diesen Namen wirklich verdient.

 

Im Jahr 1854 wurde der Mirabellgarten von Kaiser Franz Joseph der Öffentlichkeit zugänglich gemacht und präsentiert sich bis heute als gartenarchitektonisches Kleinod und beliebtes Fotomotiv.


Das Schloss Mirabell - eine einzige Kostbarkeit

 

Fürsterzbischof Franz Anton Fürst von Harrach ließ Schloss Mirabell von 1721 bis 1727 von dem bekannten Barockbaumeister Lukas von Hildebrandt großzügig umbauen und zu einer geschlossenen Anlage zusammenfassen.

 

Der große Stadtbrand am 30. April 1818 beschädigte das Schloss schwer: Der Mamorsaal und die Mamortreppe blieben jedoch unversehrt. Das Treppenhaus des Meisters Lukas von Hildebrandt mit den anmutigen Engelsfiguren zählt zu den größten Kostbarkeiten von Schloss Mirabell. Die Skulpturen in den Nischen sind Meisterwerke des berühmten Georg Raphael Donner. Peter de Nobile verlieh Schloss Mirabell seine heutige Gestalt.

Schloss Mirabell heute

Heute befinden sich im Schloss Mirabell die Amtsräume des Salzburger Bürgermeisters und der Stadtverwaltung.

 

Der Marmorsaal, ehemaliger Festsaal des Fürsterzbischofs, gilt heute als einer der "schönsten Trauungssäle der Welt".  In ihm haben schon Vater Leopold Mozart und seine Kinder Wolfgang und Nannerl musiziert. Heute finden hier regelmäßig Trauungen, Tagungen, Ehrungen und stimmungsvolle Konzerte (SchlossKonzerteMirabell) statt.
 

 

Der Mirabellgarten - barocker Lustgarten in der Innenstadt

 

Der Mirabellgarten wurde unter Erzbischof Johann Ernst von Thun um 1690 neu gestaltet. Die für das Barock kennzeichnende geometrische Grundform ist immer noch zu erkennen. Seine optische Ausrichtung auf Dom und Festung verleiht dem Garten eine grandiose Wirkung – und bezieht ihn zugleich in die Gesamtheit des historischen Stadtbildes ein.

 

Zum Typus dieses frühbarocken Gartens zählen insbesondere die Blumenornamente, die beschnittenen Bäume, Ziervasen und Balustraden. Spätere Umgestaltungen brachten spätbarocke Formenvielfalt in die ursprüngliche Geschlossenheit der Anlage.

 

Es entstanden neu in sich abgegrenzte Gartenräume wie die Linden- und Buchenspaliergänge, ein Heckentheater und der Bastionsgarten. Springbrunnen und beschwingte Steinfiguren bereichern die Schönheit des Gartens.

 

Der Mirabellgarten im Detail:

  • Der Pegasusbrunnen mit der Pegasus-Pferdeskulptur ist ein Werk von Kaspar Gras aus Innsbruck und wurde 1913 aufgestellt.
  • Um die Große Fontäne (dem Springbrunnenbecken) stehen vier Figurengruppen, die von Ottavio Mosto (1690) stammen. Sie symbolisieren die 4 Elemente: Feuer, Luft, Erde und Wasser.
  • Das Heckentheater befindet sich im westlichen Teil des Mirabellgartens. Es ist eines der ältesten Heckentheater nördlich der Alpen. Im Sommer finden dort unter anderem Brauchtumsveranstaltungen statt.
  • Der Zwergelgarten stammt aus der Zeit des Erzbischofs Franz Anton Fürst Harrach. Er umfasste ursprünglich 28 Zwerge aus weißem Untersberger Marmor und ist der älteste Zwergengarten Europas.
  • Der Rosengarten mit den Zierrosenbeeten ist unmittelbar südlich des Schlosses Mirabell gelegen.
  • Die Orangerie dient heute als Palmenhaus.


Öffnungszeiten 2016:
Marmorsaal: Montag, Mittwoch, Donnerstag: ca. 8-16 Uhr, Dienstag, Freitag: 13-16 Uhr, keine Besichtigungsmöglichkeit bei Sonderveranstaltungen.
Barockstiege-Engelsstiege: täglich ca. 8-18 Uhr.
Eintritt frei
In allen anderen Räumlichkeiten ist die Stadtverwaltung untergebracht, daher keine Besichtigung möglich.

Mirabellgarten: täglich ca. 6 Uhr bis Einbruch der Dunkelheit geöffnet.
Heckentheater: während der Wintermonate geschlossen.
Orangerie: ganzjährig geöffnet, täglich 9-16 Uhr, Eintritt frei.
Zwerglgarten: während der Wintermonate geschlossen.
Eintritt frei.

(Stand: Nov. 2015)

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Video vom Mirabellgarten

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