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Loretokirche
Paris-Lodron-Straße 6
5020 Salzburg
5020 Salzburg
0043662 871163
Information
Die bewegte Vergangenheit der Loretokirche in der Stadt Salzburg reicht bis in die Wirren des Dreißigjährigen Krieges zurück. Die Nonnen des Loretoklosters in Landshut trafen auf ihrer Flucht im Jahr 1632 in Salzburg ein. Von Erzbischof Paris Lodron erhielten sie die Erlaubnis, ein Kloster zu erbauen, dessen Grundstein im September 1633 gelegt wurde. Aufgrund des andauernden Krieges ging der Bau nur langsam voran: im Jahr 1637 konnte die Loretokirche jedoch eingeweiht werden. Das Frauenkloster umfasste 30 Zellen für die Nonnen.
Baugeschichte
Als im Jahr 1800 die Franzosen in Salzburg einrückten, wurde das Kloster als Soldatenunterkunft und Magazin zweckentfremdet. Nur sechs Jahre später drohte die Aufhebung der Klostergemeinde: um dieser zu entgehen, entschieden sich die Nonnen zur Ausspeisung von Armen und seither wird an Notleidende unentgeltlich die Klostersuppe verteilt. Bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche von Bomben getroffen und schwer beschädigt. 1946 wurde die Loretokirche wieder aufgebaut und geweiht.
Architektur und Innenraum
Den besonderen Anziehungspunkt der Kirche und des Klosters bildet seit der Mitte des 17. Jahrhunderts das "Loretokindl". Die kleine geschnitzte Elfenbeinfigur wurde um das Jahr 1620 von einem unbekannten Künstler geschaffen. Wiederholt beschädigt wurde es doch immer wieder auf wundersame Weise heil und gelangte 1650 nach Salzburg. Von den Nonnen des Loretoklosters erhielt die Figur seine kostbare Einkleidung mit edelsteinbesetzten Gewändern.
Schützende Gnadenbilder
Schon so manch einer ist auf der Suche nach der Loretokirche an ihr vorbeigelaufen: gegen die Straße zu bilden Kirche und Kloster eine glatte, gelbgrau getönte Front, die nur durch zwei einfache Klostereingänge und hoch gelegene Fenster unterbrochen wird. Der äußere Eindruck wird von der Altötting-, der Einsiedeln- und der Loretokapelle bestimmt.
Der Hochaltar mit Figuren im Inneren stammt aus dem 17. Jahrhundert, in der Nische steht in einem Schrein das Gnadenbild von Maria Altötting. Die linke Seitenkapelle birgt das Gnadenbild Maria Einsiedeln, die rechte Seitenkapelle das Gnadenbild Maria Loreto.
Loretokirche heute
Gut besucht ist die Loretokirche zu jeder Tageszeit. Das liegt zum einen an ihrer zentralen Lage nahe dem Mirabellgarten in der Paris-Lodron-Straße. Zum anderen sieht sich der Ruhesuchende von einer Vielzahl von Gnadenbildern umgeben. Vor allem das "Loretokindl" erfreut sich eines großen Zustroms, wird es doch als wundertätig verehrt.
Gottesdienste:
Sonn- und Feiertage 6.30 Uhr, 7.30 Uhr, 8.30 Uhr, 16.00 Uhr
Wochentage 6.30 Uhr, 8.00 Uhr
Während des Gottesdienstes keine Besichtigungsmöglichkeit!
Pfortenzeiten/Einzelsegnung mit dem Jesulein
Besichtigungsmöglichkeiten Loretokindl:
Sonn- und Feiertage 9.45-10.30 Uhr und 15.00-15.30 Uhr.
Wochentage 8.30-10.00 Uhr und 15.00-16.00 Uhr.
Samstage und Vorfeiertage 8.30-10.00 Uhr und 15.00-15.30 Uhr.
Fatimatag (13. jedes Monats)zusätzlich:
17.30-18.30 Uhr zusätzlich.
Beichtzeiten:
Sonn-und Feiertage 8.00-9.00 Uhr
Wochentage: 7.30-8.30 Uhr und 15.00-17.00 Uhr
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Baugeschichte
Als im Jahr 1800 die Franzosen in Salzburg einrückten, wurde das Kloster als Soldatenunterkunft und Magazin zweckentfremdet. Nur sechs Jahre später drohte die Aufhebung der Klostergemeinde: um dieser zu entgehen, entschieden sich die Nonnen zur Ausspeisung von Armen und seither wird an Notleidende unentgeltlich die Klostersuppe verteilt. Bei einem Luftangriff im Zweiten Weltkrieg wurde die Kirche von Bomben getroffen und schwer beschädigt. 1946 wurde die Loretokirche wieder aufgebaut und geweiht.
Architektur und Innenraum
Den besonderen Anziehungspunkt der Kirche und des Klosters bildet seit der Mitte des 17. Jahrhunderts das "Loretokindl". Die kleine geschnitzte Elfenbeinfigur wurde um das Jahr 1620 von einem unbekannten Künstler geschaffen. Wiederholt beschädigt wurde es doch immer wieder auf wundersame Weise heil und gelangte 1650 nach Salzburg. Von den Nonnen des Loretoklosters erhielt die Figur seine kostbare Einkleidung mit edelsteinbesetzten Gewändern.
Schützende Gnadenbilder
Schon so manch einer ist auf der Suche nach der Loretokirche an ihr vorbeigelaufen: gegen die Straße zu bilden Kirche und Kloster eine glatte, gelbgrau getönte Front, die nur durch zwei einfache Klostereingänge und hoch gelegene Fenster unterbrochen wird. Der äußere Eindruck wird von der Altötting-, der Einsiedeln- und der Loretokapelle bestimmt.
Der Hochaltar mit Figuren im Inneren stammt aus dem 17. Jahrhundert, in der Nische steht in einem Schrein das Gnadenbild von Maria Altötting. Die linke Seitenkapelle birgt das Gnadenbild Maria Einsiedeln, die rechte Seitenkapelle das Gnadenbild Maria Loreto.
Loretokirche heute
Gut besucht ist die Loretokirche zu jeder Tageszeit. Das liegt zum einen an ihrer zentralen Lage nahe dem Mirabellgarten in der Paris-Lodron-Straße. Zum anderen sieht sich der Ruhesuchende von einer Vielzahl von Gnadenbildern umgeben. Vor allem das "Loretokindl" erfreut sich eines großen Zustroms, wird es doch als wundertätig verehrt.
Gottesdienste:
Sonn- und Feiertage 6.30 Uhr, 7.30 Uhr, 8.30 Uhr, 16.00 Uhr
Wochentage 6.30 Uhr, 8.00 Uhr
Während des Gottesdienstes keine Besichtigungsmöglichkeit!
Pfortenzeiten/Einzelsegnung mit dem Jesulein
Besichtigungsmöglichkeiten Loretokindl:
Sonn- und Feiertage 9.45-10.30 Uhr und 15.00-15.30 Uhr.
Wochentage 8.30-10.00 Uhr und 15.00-16.00 Uhr.
Samstage und Vorfeiertage 8.30-10.00 Uhr und 15.00-15.30 Uhr.
Fatimatag (13. jedes Monats)zusätzlich:
17.30-18.30 Uhr zusätzlich.
Beichtzeiten:
Sonn-und Feiertage 8.00-9.00 Uhr
Wochentage: 7.30-8.30 Uhr und 15.00-17.00 Uhr
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