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Schlosskirche Mirabell

Schlosskirche Mirabell

Mirabellplatz
5020 Salzburg
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Information
Veranstaltungen
Kirchen und Kapellen in Schlössern dienten nicht nur der privaten Andacht der Erzbischöfe, hier versammelten sich auch der Hofstaat und das Gefolge des Fürsten zu Messfeiern und Gottesdiensten. Es entsprach daher dem Lebensstil der Erzbischöfe, selbst ihre LustSchlösser mit Kapellen auszustatten. Das Schloss Mirabell mit seiner prächtigen Schlosskapelle ist dafür das eindrucksvollste Beispiel in Salzburg.

Baugeschichte
Von der ursprünglichen Schlosskapelle des Schloss Mirabell, das unter der Ägide Fürsterzbischofs Wolf Dietrich von Raitenau erbaut wurde, ist jedoch nicht mehr viel erhalten. Erzbischof Franz Anton von Harrach ließ in den Jahren 1721 bis 1727 das Schloss Mirabell gänzlich umgestalten. Für die neue Schlosskirche lieferte Baumeister Lukas von Hildebrandt die Pläne. Das Deckengemälde schuf Bartolomeo Altomonte. Am 12. Mai 1726 wurde die Kapelle zu Ehren des Heiligen Johannes von Nepomuk eingeweiht. Nach dem großen Stadtbrand 1818 wurde die Kapelle neu errichtet und in den Jahren 1952 und 1988 renoviert. Seit 1938 sind in der Schlosskapelle die Altkatholiken beheimatet.

Architektur und Innenraum
Die Farben Weiß und Gold geben dem hohen Sakralraum festliches Gepräge und Feierlichkeit. Die lichten Wände sind zur Gänze mit Marmorstuck überzogen. Trotz des reichen Dekors wirkt die Schlosskirche Mirabell vornehm und dezent, feudal und kunstvoll. Der prachtvolle Hochaltar von 1722 ist aus grauem und rosa Marmor und reicht bis zur Kuppel empor. Das Altarbild zeigt den Heiligen Johannes von Nepomuk, der von Engeln zum Himmel gehoben wird. Die an den Säulen stehenden Großfiguren der Heiligen Augustinus, Rupert, Virgil und Martin sind von besonders wirkungsvoller Eleganz.


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