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Schauplätze

Wasser. Hopfen. Malz. Und viiiiiiel Abenteuer.

Jeder kennt das, wenn er bei Schlechtwetter im Urlaub erst mal recherchieren muss, was zu tun ist. Damit das nicht passiert, haben wir den perfekten Einheimischen-Tipp und möchten euch mit der Stiegl-Brauwelt ein ganz besonderes Haus vorstellen. Auf 5.000 m2 gilt es hier, hinter die Geheimnisse des Bier(brauens) zu blicken.

Bier. Erlebnis. Welt.

Schlechtwetter – und nun? Grad in Salzburg mit dem (Schnürl-)Regen kommt das schon mal vor. Da kann man dann zwischen Café und Museum wählen. Langweilig? Von wegen! Mit neuen Ideen und Konzepten kann ein Museum ganz schön cool sein. Unser Beispiel: die Stiegl-Brauwelt, in der man etwa auch auf Schatzsuche von Scavenger Escape gehen kann.

Wir beginnen den Rundgang im 270-Grad-Braukino. Boden, Decke, Wände – alles wird getaucht in buntes Licht und wir sind plötzlich irgendwie Teil der Herstellung. Überall um uns herum blubbern Kohlensäureblasen und machen aus dem Film ein 3D-Erlebnis. Es ist voll interessant, was sich in so einem Glas Gerstensaft alles findet. Wasser, Hopfen und Malz (Gott erhalt’s). Dass das Wasser für das berühmteste Bier Salzburgs vom nahe gelegenen Untersberg kommt, ist schon was Besonderes. Frisches, klares Wasser aus der Heimat – ob das das Geheimnis des Geschmacks ist? Oder ist es das hochwertige Getreide?

Von Treppen und Kutschen

Nach den Rohstoffen geht es in den folgenden Räumen um die Geschichte des Unternehmens. Stiegl ist etwa begeisterter Sponsor von Großereignissen und hat auch eine tiefe Verwurzelung bei den Salzburger Festspielen. Bier und Klassik, das ist ja spannend! Wir verstehen plötzlich, warum das Logo eine Treppe ist: Das ursprüngliche Braugebäude lag im Herzen der Stadt – und an einer Treppe. Das österreichische Wort „Stiege“ findet sich also im Namen und im Logo. Und wusstest ihr, dass es noch heute Bierlieferungen per Kutsche gibt? Prächtige Pferde, ein alter Holzwagen und aufgestapelte Bierfässer – so stilsicher bekommen einige Wirtshäuser ihren Gerstensaft auch im 21. Jahrhundert geliefert.

Museum 3.0: Scavenger Hunt.

Wie jetzt – Schnitzeljagd? Als Detektiv ein Museum erkunden? Wie man sich das wohl vorstellen kann? So mit Zahlenschloss und Fernglas und Sherlock Holmes-Kappe im Bierkeller? Um ehrlich zu sein, ja, so in etwa läuft das ab; nur ohne die Kappe. Denn Besucher werden auf Mission durchs Museum geschickt. Die Geschichte: Johann Elixhauser war ein ausgezeichneter Braumeister, der sein Rezept für ein wohl meisterhaftes Bier in einer Truhe versteckt hat. Mit der Lösung einer Reihe an Aufgaben muss der Schlüssel zu diesem Safe gefunden werden.

Fazit: Nachahmenswert.

Am Ende der Jagd sollte man das uralte Bierrezept gefunden haben und bekommt als Belohnung ein wohlverdientes Seiterl. Die Idee, mit einem Spiel ein Museum zu erkunden, ist so einfach wie genial. Und wäre auch in anderen Museen gut vorstellbar.  Das wäre dann die perfekte Kombination von Wissen und Spaß. Egal, ob bei Regenwetter oder schönstem Sonnenschein.

 

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