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Stadterlebnis

SALZBURG IN 48 STUNDEN: Im Herbst

Auf leisen Samtpfoten hat er sich angeschlichen, der Herbst. Und plötzlich ist er da und taucht ganz Salzburg in prächtige Farben. In seinem Gefolge: die Dirndl-Saison, der Rupertikirtag, die Wanderzeit und noch viel mehr. Kommen Sie mit auf eine herbstliche Auszeit in der Mozartstadt!

Vorhang auf für den Herbst  

Dunkelbraun-glänzende Kastanien, goldgelbe Eierschwammerl und ein Meer an Sonnenblumen: Wo könnte man ein Wochenende im Salzburger Herbst besser beginnen als am Grünmarkt, im Herzen der Stadt? Wir beißen genussvoll in einen rotwangigen Apfel, schlendern weiter durch die Altstadt und bummeln von Schaufenster zu Schaufenster. Bei einem Trachtengeschäft bleiben wir stehen. Salzburg ist für seine Trachtenveranstaltungen bekannt – unter anderem für den traditionsreichen Rupertikirtag. Das Kirchweihfest findet alljährlich rund um den 24. September statt. Dafür holen Salzburger wie Gäste ihre schönsten Trachten aus dem Schrank oder leisten sich eine neue Garnitur – so wie wir. In einer der Boutiquen werden wir fündig und entscheiden uns für ein modernes Dirndl in herbstlichen Farben. So fesch gewandet steht einem Besuch am Rupertikirtag nichts mehr im Wege!

Am Rupertikirtag schlägt das herbstliche Herz von Salzburg

Die Bügel schließen sich rasselnd über unserem Schoß, wir halten uns an den Ketten fest und los geht’s! Für eine Fahrt mit dem Kettenprater muss einfach Zeit sein. Das beliebte Kettenkarussell wirbelt uns in luftige Höhen, während die Sonne hinter dem Dom hervorblitzt. Rund um die Kathedrale, die dem heiligen Rupert geweiht ist, haben sich die Schausteller mit ihren historischen Fahrgeschäften und Marktbuden aufgereiht. Im großen Bierzelt ist schon reger Betrieb und die Plätze rund um den Dom sind mit Musik und dem Lachen der Feiernden erfüllt. Wir lassen uns einfach treiben, naschen an einem Stand etwas Zuckerwatte und versuchen an einer historischen Kegelbahn unser Glück, während draußen vor der Bude eine prächtig herausgeputzte Musikkapelle vorbeimarschiert. Beim Rupertikirtag kann man das Herz der Stadt Salzburg schlagen hören – kräftig, laut und fröhlich.

Gipfelsieg und Biergenuss

Am nächsten Tag packen wir schon in aller Früh unseren Rucksack und schnüren die Wanderschuhe – der Untersberg wartet! Um kurz nach 9 Uhr besteigen wir eine der Gondeln der Untersbergbahn und lassen uns gemütlich hinaufbefördern. Oben am Hausberg der Salzburger angekommen, atmen wir erst einmal tief durch – die klare, kühle Luft duftet nach Kräutern und den letzten Wildblumen des Spätsommers. Wir marschieren über Stock und Stein in Richtung Gipfelkreuz, wo wir mit einem spektakulären Panoramablick belohnt werden. Wieder im Tal angekommen, haben wir so richtig Lust auf ein kühles Bier – und das bekommen wir im Salzburger Augustiner Bräu in Mülln. Nach spannenden Einblicken in die Geheimnisse des Bierbrauens ist es dann soweit: Die traditionellen Steinkrüge werden mit dem feinperlig-milden Salzburger Augustinerbier gefüllt. Und wir lassen uns den goldenen Gerstensaft so richtig schmecken!

Auf Pilgerwegen zum flaumig-süßen „himmlischen Gruß“

Jetzt fehlt zu unserem Glück nur noch eines: eine Portion der berühmten Salzburger Nockerl! Für diesen „himmlischen Gruß“, wie er in einer Operette besungen wurde, nehmen wir sogar einen Pilgerweg in Kauf – zumindest ein kurzes Stück davon. Schon seit über 300 Jahren pilgern Menschen aus der ganzen Welt zur Basilika Maria Plain. Doch unser Ziel ist der Gasthof Maria Plain, nur wenige Schritte neben der Basilika. Während wir die zwei Tage Revue passieren lassen, die hinter uns liegen, zieht bereits der Duft der süßen Salzburger Spezialität durch den gemütlichen Gastgarten. Und wenig später stehen sie dann vor uns auf dem Tisch, die luftig-flaumigen Salzburger Nockerl. Und als die Abendsonne die Landschaft in ein märchenhaftes Licht taucht, spazieren wir zur Anhöhe des Plainbergs und blicken hinunter auf die Mozart- und Festspielstadt, die in ihrem herbstlichen Kleid einfach zauberhaft aussieht.    

  • Und wer nun neugierig geworden ist, 48 Stunden im Salzburger Herbst zu verbringen, der bucht am besten gleich ein günstiges Pauschalangebot!

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