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Alter Markt

Der Alte Markt in der Altstadt von Salzburg wurde bereits im 13. Jahrhundert als städtischer Handels- und Marktplatz angelegt. Zwischen 1873 und 1927 trug der Platz den Namen Ludwig-Viktor-Platz, nach dem jüngsten Bruder von Kaiser Franz Joseph I., Erzherzog Ludwig Viktor, der ab 1861 Schloss Klessheim bewohnte.


Ältester Wochenmarktplatz

An den zentralen Marktplatz der Stadt Salzburg schlossen einst der Milchmarkt, der Kräutermarkt, der Rüben- und Krautmarkt und der Hafnermarkt an. Begrenzt wird der Platz von einer Reihe stattlicher Bürgerhäuser, deren Kern meist ins Mittelalter zurückreicht.
Der Alte Markt in Salzburg war nicht nur als Wochenmarktplatz genutzt, sondern war auch lange Zeit der festliche Rahmen für den Pfingsttanz, den Schwerttanz der Dürrnberger Bergwerksknappen und das Johannisfeuer zur Sommersonnwend. Hier fand auch alljährlich der Barfußtanz der Bäcker statt. Der heutige Alte Markt war zudem bis 1889 der Standort des jährlichen Fastenmarktes, welcher sich seit 1813 auch auf den Universitätsplatz und den Residenzplatz hin ausbreitete und war bis 1856 Standort des Herbstmarkts, auch Rupertimarkt genannt. 1857 übersiedelte der Wochenmarkt auf den heutigen Universitätsplatz.

Der Florianibrunnen

In der Mitte des Alten Marktes steht der Marktbrunnen, der im Jahr 1488 anstelle eines alten Ziehbrunnens errichtet wurde. Das erhaltene achtseitige Brunnenbecken wurde 1685 bis 1687 gefertigt und ist ringsum mit zwei marmornen Treppenstufen umgeben. Es besitzt akanthusgeschmückte Eckpfeiler und Rosetten sowie ein zierliches Spiralgitter, das auf das Wasserbecken aufgesetzt ist und 1583 von Wolf Guppenberger geschaffen wurde. Die Brunnensäule trägt ebenso wie das schmiedeeiserne Gitter das Wappen der Stadt Salzburg. Die Statue an der Spitze der Brunnensäule stellt den Heiligen Florian von Lorch dar und wurde 1734 von Josef Anton Pfaffinger geschaffen.

Häuser und ihre Geschichten

Der Alte Markt besteht heute aus stattlichen Zeilen von Bürgerhäusern, deren Kern meist ins Mittelalter reicht, die aber vielfach frühneuzeitlich überprägt sind.
Eine echte Kuriosität am Alten Markt ist das kleinste Altstadthaus Salzburgs. Mit nur 1,42 Meter Breite steht es neben dem berühmten Caféhaus Tomaselli. Das winzige Häuschen entstand durch Verbauung eines Gässchens zwischen 1830 und 1860.
Seit Ende des 16. Jahrhunderts befindet sich auch die Alte fürsterzbischöfliche Hofapotheke am Alten Markt. Gegenüber der Alten Residenz befinden sich das Traditionscafé Café Tomaselli und die Café-Konditorei Fürst, deren Begründer die Mozart-Kugel kreierte.


Adresse & Kontakt


Alter Markt
5020 Salzburg

Impressionen


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