Salzburger Rupertikirtag
Jedes Jahr rund um den 24. September steht die Salzburger Altstadt ganz im Zeichen des Rupertikirtags. Das Volksfest zählt zu den beliebtesten Veranstaltungen im Salzburger Festkalender und begeistert Einheimische wie Gäste mit seiner besonderen Atmosphäre zwischen Brauchtum, Genuss und Geselligkeit. Feiern Sie mit und werden Sie Teil gelebter Salzburger Tradition.
Was ist der Rupertikirtag?
Der Rupertikirtag ist ein traditionelles Kirchweihfest im Herzen der Salzburger Altstadt. Rund um den Namenstag des Heiligen Ruperts verwandeln sich die Plätze um den Salzburger Dom für mehrere Tage in eine Bühne für lebendiges Brauchtum, Volks- und Blasmusik, typische Schmankerl und historische Fahrgeschäfte. Ob Geisterbahn, Kettenkarussell oder Festzelt – der Rupertikirtag verbindet Salzburger Tradition mit Volksfeststimmung und lädt dazu ein, Brauchtum hautnah zu erleben. Viele Gäste nutzen die Gelegenheit, das Fest in Dirndl oder Lederhose zu besuchen. Wer noch das passende Outfit sucht, wird in den Salzburger Trachtengeschäften fündig.
Der Rupertikirtag auf einen Blick
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Termin: rund um den 24. September 2026
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Ort: Salzburger Altstadt rund um den Dom
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Plätze: Domplatz, Kapitelplatz, Residenzplatz, Mozartplatz, Alter Markt
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Eintritt: frei zugänglich
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Highlights: Fahrgeschäfte, Handwerk, Schmankerl, Bierzelt, Volksmusik
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Anreise: am besten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln oder mit Park & Ride
Traditionelles Programm am Rupertikirtag
Der Salzburger Rupertikirtag begeistert jedes Jahr mit einem vielseitigen Programm für Groß und Klein. Am ersten Tag des Festes finden zu Mittag traditionell der Eröffnungsfestzug und die Eröffnungszeremonie statt, mit Angelusläuten der Domglocken und Salutschüssen der Bürgergarde. Dabei ist Hans Wurst, das Maskottchen des Rupertikirtags, immer vertreten. Mit dem Aufziehen der Marktfahne eröffnet er das Fest. Ein weiteres Ritual ist das anschließende Bieranstechen im Festzelt durch den Bürgermeister oder die Bürgermeisterin. Darauf folgen mehrere Tage buntes Kirtagstreiben mit jährlich wechselnden Programmpunkten. Am letzten Tag des Rupertikirtags beendet Hans Wurst traditionell die Feierlichkeiten mit dem Einholen der Fahne.
Mehr Infos zum Programm
Ein Tag am Salzburger Rupertikirtag
Ab 11 Uhr startet der Rupertikirtag mit Marktständen, regionalem Handwerk und ersten kulinarischen Angeboten. Mittags und nachmittags sorgen traditionelle Schmankerl, historische Fahrgeschäfte sowie Volksmusik für Abwechslung. Dazwischen bleibt genügend Zeit, über das Festgelände zu schlendern und die besondere Atmosphäre zu genießen. Am Abend laden das Festzelt und zahlreiche Essensstände auf dem gesamten Gelände zum Feiern und Verweilen ein. Ein Besuch des Rupertikirtags lässt sich außerdem perfekt mit einer Entdeckungstour durch die Salzburger Altstadt verbinden. Rund um das Festgelände warten historische Gassen, barocke Plätze und zahlreiche Sehenswürdigkeiten darauf, erkundet zu werden.
Wer war der Heilige Rupert?
Der heilige Rupert gilt als Gründer der Stadt Salzburg und ist bis heute ihr Schutzpatron. Der aus einer hochadeligen Familie stammende Bischof von Worms kam auf Wunsch von Herzog Theodo II. zunächst nach Regensburg. Auf der Suche nach einem geeigneten Ort für seine christliche Mission gelangte er schließlich an die Salzach. Dort wurde ihm das Gebiet der ehemaligen Römersiedlung Iuvavum, des heutigen Salzburgs, überlassen.
Um das Jahr 696 gründete Rupert die Erzabtei St. Peter und legte damit den Grundstein für die Entwicklung der Stadt. Als erster Abt des Klosters prägte er das religiöse und kulturelle Leben der Region nachhaltig. Wenig später gründete er auch das Stift Nonnberg, das bis heute als ältestes ununterbrochen bestehendes Frauenkloster im deutschsprachigen Raum gilt. Seine Nichte, die heilige Erentrudis, folgte ihm nach Salzburg und wurde die erste Äbtissin des Klosters. Auch sie wird als Schutzpatronin der Stadt verehrt. Der Gedenktag des heiligen Rupert wird jedes Jahr am 24. September gefeiert.
Häufige Fragen zum Rupertikirtag
Wann findet der Rupertikirtag statt?
Der Rupertikirtag findet jedes Jahr rund um den 24. September statt.
Wo findet der Rupertikirtag statt?
Das Volksfest findet rund um den Dom statt, konkret am Domplatz, Kapitelplatz, Residenzplatz, Mozartplatz und am Alten Markt.
Kostet der Rupertikirtag Eintritt?
Der Rupertikirtag ist frei zugänglich, es muss kein Eintritt bezahlt werden. Fahrgeschäfte, Speisen und Getränke werden vor Ort bezahlt.
Was gibt es beim Rupertikirtag zu sehen?
Der Rupertikirtag bietet einen spannenden Mix aus Kulinarik, Brauchtum und historischen Fahrgeschäften. Vom Entenfischen über lokale Brauereien bis hin zu Handwerkskunst – am Rupertikirtag wird für das körperliche Wohl und Unterhaltung für Groß und Klein gesorgt.
Wie komme ich zum Rupertikirtag in Salzburg?
Am besten nutzen Sie für die Anreise zum Rupertikirtag die öffentlichen Verkehrsmittel um in die Altstadt zu gelangen, zum Beispiel bis zur Station Mozartsteg oder zum Hanuschplatz. Alternativ empfiehlt es sich das P+R-Angebot zu nutzen. Alle Informationen zum Parken in Salzburg finden Sie hier.
Welche Tracht wird am Rupertikirtag getragen?
Am Salzburger Rupertikirtag tragen viele Besucher:innen eine bunte Mischung aus traditionellen Trachtenmodellen und modernen Varianten. Es ist keine Pflicht, in Tracht zum Rupertikirtag zu kommen, aber es ist eine tolle Möglichkeit, Salzburger Brauchtum hautnah zu erleben. Wenn Sie selbst gerne Dirndl oder Lederhose tragen möchten, werden Sie in den Salzburger Trachtengeschäften bestimmt fündig.
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