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Erzabtei St. Peter & Friedhof & Katakomben

Seit der Gründung von St. Peter im 7. Jahrhundert gelten Kirche und Kloster als das Herz der Stadt Salzburg. Neben den markanten christlichen Bauten sind der Friedhof und die Katakomben ein Must-See für Fans von „The Sound of Music“.


Erlebnis Kirche: Die Katakomben

Ein Höhepunkt des Petersfriedhofs sind die in den Mönchsberg gehauenen Katakomben. Ihr Ursprung geht auf die Spätantike zurück. Die mystischen Felshöhlen dienten sowohl als Einsiedeleien als auch als Begräbnisstätte. Der Eingang befindet sich neben den Gräbern von Nannerl Mozart und Michael Haydn. Nach den ersten 48 Stufen liegt die Gertraudenkapelle aus 1178, weitere 36 Stufen höher findet sich die Maximuskapelle. Mit der Salzburg Card ist der Eintritt kostenlos.

Geschichtlicher Hintergrund

Die Kirche und das Kloster St. Peter wurden 696 vom fränkischen Missionar Rupert gegründet. Besonders ist, dass die Mönchsgemeinschaft von damals noch heute existiert und der älteste Ordensverbund auf deutschsprachigem Boden ist. Nach mehreren Bränden wurde die Erzabtei in mehreren Epochen restauriert. Heute bestehen die religiösen Bauwerke aus Elementen der Romantik, der Renaissance und des Rokoko.

Die Lange Galerie der Erzabtei St. Peter

Im 17. Jahrhundert errichtete die Abtei St. Peter auf Wunsch des Fürsterzbischofs Guidobald von Thun die „Lange Galerie“ als Gemäldesammlung. Nach italienischem Vorbild erstreckt sich der lange Korridor mit Fenstern auf der einen und einer durchgehenden Wand für Gemälde auf der anderen Seite. Heute ist die „Lange Galerie“ der Öffentlichkeit durch das DomQuartier zugänglich.

Der Friedhof St. Peter

Der Friedhof von St. Peter zählt mit seiner einzigartigen Umgebung zu den schönsten und ältesten Friedhöfen der Welt. Rund um die spätgotische Margarethenkapelle im Zentrum des Friedhofs tragen zahlreiche Grabdenkmäler und Gruften zu einer anmutigen Atmosphäre bei. Berühmte Persönlichkeiten, Künstler, Gelehrte und Kaufleute fanden hier ihre letzte Ruhestätte, wie etwa Nannerl, die Schwester Mozarts.

Internationale Gäste kennen den Friedhof und die Katakomben als bekannte Kulissen des Hollywood-Streifen „The Sound of Music“. Von den Nationalsozialisten verfolgt, flüchtet die Trapp-Familie über den Friedhof St. Peter und findet in den Felsenhöhlen ein sicheres Versteck. Im Schutz der Dunkelheit geht es für Maria, den Kapitän und die Kinder dann weiter in Richtung Schweiz.

Musik in St. Peter

Mozart und Hayden sind eng mit St. Peter verbunden. 1769 komponierte der dreizehnjährige Mozart für den Abt die „Dominikusmesse“ und ein paar Jahre später schrieb Michael Haydn im Auftrag des Klosters die „Rupertusmesse“. Heute werden der Barocksaal im Stiftskeller St. Peter sowie der Romanische Saal regelmäßig für Konzertveranstaltungen wie dem „Mozart Dinner Concert“ genutzt.

Barrierefreiheit

Der Friedhof ist über den Hof von St. Peter stufenlos zu erreichen, Kirche und Katakomben sind für Rollstühle nicht erreichbar.


Impressionen


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